Auszeichnung

Jella Haase mit Publikumspreis Jupiter Award geehrt

Die 23-Jährige erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle in „Fack ju Göhte 2“. Mario Adorf freute sich über einen „Ehren-Jupiter“.

Jella Haase wurde als "Beste Darstellerin National“ ausgezeichnet - für ihre Rolle in „Fack ju Göhte 2“

Jella Haase wurde als "Beste Darstellerin National“ ausgezeichnet - für ihre Rolle in „Fack ju Göhte 2“

Foto: Jörg Krauthöfer

In die Vitrine ihres Opas wolle sie den Preis stellen, sagte Schauspielerin Jella Haase. „Und ich habe versprochen, ihm von heute Abend viele Bilder zu zeigen.“ Die 23-Jährige freute sich am Mittwochabend bei der 37. Verleihung des „Jupiter Awards“ im Café Moskau an der Karl-Marx-Allee in Mitte vor rund 200 Gästen über ihre Auszeichnung als „Beste Darstellerin National“, die sie für ihre Rolle in „Fack ju Göhte 2“ bekam.

Zu den wichtigsten Gästen gehörte Schauspieler Mario Adorf, der mit dem „Ehren-Jupiter“ ausgezeichnet wurde. „Bis vor ein paar Wochen hat mir der ,Jupiter Award’ noch nichts bedeutet“, sagte der 85-Jährige. „Ich wusste nur, dass es ihn gab. Heute freue ich mich natürlich sehr.“ Er wisse noch nicht, wo er die Figur hinstellen werde. „Meine bisherigen Preise sind überall verteilt, in Ausstellungen zum Beispiel.“ Eine Altersrolle, die er wahnsinnig gerne noch spielen würde, sei Karl Marx.

Auch Devid Striesow ausgezeichnet

Moderator Steven Gätjen führte durch den Abend. Auf dem roten Teppich sagte Jella Haase noch, sie sei viel entspannter als bei ihrer ersten „Jupiter“-Verleihung. Auf der Bühne gab sie dann zu, doch sehr aufgeregt zu sein.

Als „Bester Darsteller National“ wurde Devid Striesow für seine Rolle im Kinofilm „Ich bin dann mal weg“ ausgezeichnet. Die Kollegen Friedrich Mücke und Nora Tschirner als „Beste TV-Darsteller National“. Mücke für „Unter die Haut“, Tschirner für den „Tatort – Der irre Iwan“. Tschirner begrüßte vor der Verleihung überschwänglich ihre Kollegin Karoline Herfurth.

Auch Florian David Fitz und Karoline Schuch waren zu Gast.

Der Publikumsfilmpreis wird seit 1979 verliehen. Leser und Internetnutzer der Medienmarken „TV Spielfilm“ und „Cinema“ bestimmen die meisten Gewinner.