Leute

Steve Windolf

Alexandra Kilian ruft an. Heute: Schauspieler Steve Windolf.


Wo sind Sie gerade?

Beim Blutabnehmen an der Friedrichstraße, ich hab eine Erkältung.

Shirt oder Krawatte?

Shirt und Pulli. Und darüber eine knallgelbe Winterjacke. Ich liebe helle Farben. Die machen gute Laune.

Ihr letzter Traum?

Ich war in einem Geisterhaus. Das war sehr skurril.

Skurril ist doch, dass Sie mal Pinputzer waren.

Ja, in meiner Jugend habe ich in einer Bowlinganlage in Fürstenwalde gearbeitet, und Pins putzen gehörte dazu. Leider!

Und jetzt kümmern Sie sich um „Das Geheimnis der Hebamme“ (ARD, 25. März).

Ja. Dazwischen liegen 20 Jahre. Jesus, wo sind die geblieben?!

Was ist eine
„Miet-Oma“?

Woher haben Sie das denn? Ja, ich war vor ein paar Jahren mal bei einer Heilpraktikerin, eine ältere Dame in Charlottenburg. Sie wurde mir empfohlen, weil man mit ihr super über Probleme reden kann. Und das stimmt. Es fühlte sich an, als würde ich mit meiner Oma reden. Und so entstand der Begriff Miet-Oma.

Drei Adjektive, die Berlin beschreiben?

Groß, international, herrlich gegensätzlich.

Savigny- oder Potsdamer Platz?

Ich bin viel am Potsdamer und gehe dort ins Kino, um Filme in Originalsprache zu sehen. Der Savignyplatz ist aber eindeutig schöner.

Was machen Sie jetzt?

Nach Hause fahren und mich ins Bett legen.