Premiere in Berlin

Jack Black und Kate Hudson präsentieren "Kung Fu Panda 3"

Kate Hudson spricht in dem Animationsfilm Mei Mei, Jack Black die Rolle des Po. Gemeinsam besuchen sie Berlin.

US-Schauspiel-Stars auf dem roten Teppich des Zoo Palasts: Jack Black und Kate Hudson vor dem Filmplakat

US-Schauspiel-Stars auf dem roten Teppich des Zoo Palasts: Jack Black und Kate Hudson vor dem Filmplakat

Foto: Rainer Jensen / dpa

Mit einem langen blauen Jeansmantel und einem Pulli mit der glitzernden Aufschrift „Rock Dreams“ betrat Kate Hudson den Raum. Nachdem sie einen Kaffee in die Hand gedrückt bekommen hat, beginnt das Pressgespräch am Dienstagnachmittag zum dritten Teil von „Kung Fu Panda“ im „Hotel de Rome“.

„Als ich gefragt wurde, ob ich ,Mei Mei’ sprechen möchte, haben sich vor allen Dingen meine Söhne gefreut. Sie sind Fans der ersten Stunde“, sagte Hudson. Außerdem möge sie den Charakter. „Ich denke, junge Mädchen können von ,Mei Mei’ lernen, selbstbewusst zu sein. ,Mei Mei’ ist einfach sie selbst und liebt sich“, sagte Hudson.

Auch Jack Black ist für die Promotion des Films nach Berlin gekommen. Er betrat den Raum mit leicht geschlossenen Augen und spricht erneut die Stimme von dem etwas pummeligen Po. „Ich weiß übrigens auch, was der Name auf Deutsch bedeutet“, sagte Black grinsend.

Nachdem sich Po im ersten Teil vom Nudelsuppenlehrling zur Hoffnung im Kampf gegen den machtgierigen Schneeleoparden Tai Lung entwickelt hat, und im zweiten Teil mit den „Furiosen Fünf“ gegen den düsteren Lord Shen kämpfte, muss Po im dritten Teil aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung-Fu-Panda-Kämpfer machen. „Po ist erwachsen geworden, er hat sich entwickelt“, sagte Black über seine Figur. Auch sein Sohn wollte bei dem Animationsfilm mitmachen. „Jetzt spricht er den ersten Hasen, ganz am Anfang“, erzählt Black.

Offensichtlich hat Berlin es den beiden US-amerikanischen Schauspielern angetan. „Ich wollte gestern Abend unbedingt einmal um den Tiergarten herumlaufen. Hätte mich dabei jemand angegriffen, hätte ich einfach ein bisschen Kung Fu gemacht“, sagte Black. Auch Kate Hudson hatte die Nacht vor der Premiere in der Hauptstadt verbracht. „Gestern Abend waren wir in Kreuzberg unterwegs. Wir sind ein bisschen ausgegangen, waren essen und hatten ein paar Drinks“, erzählte sie. Das Nachtleben in Berlin bedeute für sie immer Spaß. Außerdem gäbe es großartige Kunst und Musik in der Hauptstadt.

Die Nacht hatte offensichtlich ihre Spuren hinterlassen. Während Hudson nach dem Kaffee ein Glas mit Aspirin gereicht bekam, fielen Black zeitweise die Augen zu. Beide entschuldigten das Verhalten mit ihrem Jetlag. Black lobte die deutsche Stimme von Po: Hape Kerkeling. „Deutschland hat wirklich gute Stimmen! Ich habe Hape Kerkeling auch schon mal getroffen. Ein Spitzenkerl“, sagte Black.

Am Abend ging es dann für Hudson und Black auf den roten Teppich des Zoo Palasts zur Deutschlandpremiere. Auch einige der deutschen Synchronsprecher waren gekommen, darunter Schauspielerin Bettina Zimmermann (Meister Tigress), der Komiker und Moderator Ralf Schmitz (Meister Crane) sowie die Geschwister Lamiya und Sami Slimani (Gans und Ganter).

Wie im schon im zweiten Teil, übernahm auch dieses Mal wieder Jennifer Yuh Nelson die Regie. Den Soundtrack komponierte, ebenso wie bei den Vorgänger-Filmen, der deutsche Oscar-Preisträger Hans Zimmer.