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Ina Paule Klink

Alexandra Kilian ruft an. Heute: Schauspielerin Ina Paule Klink.

Wo sind Sie gerade?

Ich bin gerade vom Pferd gesprungen. Mein Vater hat im Süden Berlins einen Reitstall – und ich habe unter anderem ein Springpferd.

Die Frage „Schick - oder Shirt?“ erübrigt sich dann wohl.

Ja, genau, im Moment eher alles andere als schick. Mehr so pferdemäßig. Wenn ich jetzt direkt einkaufen gehen würde, würden die Leute es nicht nur sehen, was ich mache – sondern auch riechen. Ich mag das aber auch, ich mache mich gern schmutzig.

Ah ja. Und Ihr letzter Einkauf war?

Ich bin ja ein Pferdemädchen, also gibt es keine Massen an Schuhen und Taschen bei mir: Ich habe eine Pferdedecke gekauft.

Ihr letzter Traum?

In so stressigen Zeiten wie momentan träume ich kaum. Wenn ich entspannt bin, habe ich aber Träume, die mich bis in den Tag verfolgen.

Ihr schlimmster Dreh?

Beim Dreh zu „Brandmal“ mit Peter Lohmeyer, der jetzt am 19. läuft (ARD), habe ich mir den Fuß verknickst und sollte dann fast den ganzen Tag rennen. Das war eine Szene, wo ich jemanden verfolge. Da habe ich mir jede Menge Medikamente reingepfiffen.

Und wie ist der Peter Lohmeyer so?

Er hat einen unfassbar trockenen Humor, gemischt mit Hamburger Dialekt. Da blieb kein Auge trocken am Set, ein sehr, sehr lustiger Kollege.

Ihr Lieblingsort in Berlin?

An der Spree in Mitte. Zum Beispiel im „Fame“ im Kater Blau. Das Essen ist super, der Service auch, man kann super draußen sitzen und alles ist sehr locker, mit Piratenboot und Sonnenuntergang.

Savigny- oder Potsdamer Platz?

Savigny, gar keine Frage! Der Potsdamer erinnert zwar an Großstadt, aber ich weiß nicht. Also ganz klar Savigny, ich habe auch lange in der Nähe gewohnt.

Drei Adjektive, die Berlin beschreiben?

Spree, ruppig, dufte.

Was machen Sie jetzt?

Ich laufe zurück in die Reithalle - und gebe Kindern Unterricht. Die kriegen heute auch Theorie von mir, das wird der Horror. Ich bin auch fordernd.