Leute

„Der Bachelor“ präsentiert seine Single in Berlin

Sportlich sieht er aus. Weiße Turnschuhe, lässige Hose, enges Oberteil. Die Haare zurückgegelt, die blauen Augen weit aufgerissen, jederzeit bereit, einer sich nähernden Frau zuzuzwinkern.

Paul Janke, der „Bachelor“, weiß genau, wie er seine Rolle als Flirtprofi spielen muss. Was er nicht ganz so genau weiß, ist, warum er seine neue Single „Say“ am Montagabend ausgerechnet im „Felix Club“ in Berlin und nicht zuerst in seiner Heimatstadt Hamburg präsentiert. Berlin sei eben die wichtige Metropole in Deutschland, erklärt der 33-Jährige. Außerdem sei die Hauptstadt, „super zum Shoppen“ und der Zoo gefalle ihm auch sehr gut.

Janke war 2012 als umschwärmter Single in der Kupplershow „Der Bachelor“ (RTL) bekannt geworden. In einem emotionalen Finale überreichte Paul damals Kandidatin Anja die letzte Rose. Die schwer verliebte PR-Managerin zeigte sich überglücklich und fiel ihrem Paul in die Arme. Einige Monate später war alles wieder vorbei.

Single ist der ehemalige BWL-Student auch heute wieder. Neben Auftritten in diversen Kochsendungen, einer Gastrolle in der ARD-Soap „Verbotene Liebe“ und der Teilnahme bei „Let’s Dance“ war er zuletzt bei „Promi Big Brother“ zu beobachten.

Musik mache er bereits seit fast vier Jahren, erklärt Janke. „Aber keiner muss Angst davor haben, dass ich singe“, sagt er. „Ich bin DJ und arbeite mit der tollen amerikanischen Sängerin Ceresia zusammen“. Die neue Single „Say“ sei eine Mischung aus House, Pop und R&B, perfekt im Radio und in der Disko zu spielen. Nach seinem Auftritt in „Der Bachelor“ sei er viel in Diskos unterwegs gewesen und hätte Rosen verteilt, sagt Paul Janke. Dabei wäre er angesprochen worden, ob er es nicht mit dem Plattenauflegen probieren wolle. Das wollte er.

Wohin es weiter gehen soll? Das weiß Janke auch noch nicht so genau. Bald wird er wohl wieder im Fernsehen zu sehen sein, wie er sagt. Dann geht es vielleicht nach Mallorca, zum Auflegen. Aber jetzt lautet der Plan erst einmal: Berlin. So viel weiß Paul Janke.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.