Musikvideo zu „BLN“

Eine bushidomäßige Liebeserklärung an Berlin

Zusammen mit Rapper-Kollege Ali Bumaye hat Bushido einen Song für Berlin komponiert. In „BLN“ geht es um die Gegensätze der Hauptstadt, Pegida und das Landeskriminalamt.

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Seit Kurzem ist Bushido in einem neuem Musikvideo zu sehen. Zusammen mit Kollege Ali Bumaye hat er mit „BLN“ eine Liebeserklärung an Berlin verfasst. In „BLN“ heißt es: „Du kannst es fühlen, wenn du Berliner bist – Ich inhaliere diese Straßen immer, wenn ich vorm Café mit einer Shisha sitz’“.

Als Kulisse für das Musikvideo dienen Regisseur Tahsin Ozkan verschiedene Ort in Berlin, die bewusst als Gegensätze in Szene gesetzt werden.

Brandenburger Tor und Potsdamer Platz auf der einen Seite – die Neuköllner Rütlischule und der Mietkomplex „Pallas“ in Schöneberg auf der anderen. Passend dazu wird gerappt: „Penner und Glamour direkt nebeneinander – Wo die Hälfte deiner Jungs aus der Gegend einwandert“.

Reime gegen Pegida

Und natürlich betonen beide in dem Song, wie hart Berlin ist und wie sehr sie respektiert werden („...denn ich und meine Brüder sind hier Legenden“). Neu sind allerdings auch klare Worte in Richtung Fremdenhass – wenn auch nicht in der feinsten Tonart: „Ich seh’ so aus, weil mein Idol ist der Berliner Bär – Hier traut sich auch kein Hurensohn von der Pegida her. Ich lieb’ Berlin, die Nationalitäten gemischt...“.

Ganz ohne ein paar unnötige Beleidigungen geht es am Ende dann aber doch nicht – mit einem kurzen und bündigen „Fick das LKA“ wird am Ende des Songs Bushidos Lieblingsfeind abgebügelt. Im nächsten Atemzug heißt es wieder: „Ich liebe, lebe, atme Berlin – Hab’ durch die Arbeit hier ´ne goldene Nase verdient“.

Ali Bumaye - ein alter Bekannter

Verdienen soll mit dem Video vor allem Bushidos Kollege Ali Bumaye, der mit dem Song sein neues Album „Fette Unterhaltung“ promotet. Bumaye hatte in der Vergangenheit eher selten große Auftritte – zuletzt in dem vieldiskutierten Bushido-Video „Stress ohne Grund“ von 2013, das bis vor Kurzem noch auf dem Index stand. Dort durfte Bumaye grimmig gucken und mafiamäßig einen Mercedes anzuzünden.

Für Bushido ist es nicht der erste Track über seine Heimatstadt. Bereits 2003 erschien auf seinem ersten Soloalbum „Vom Bordstein bis zur Skyline“ ein Song namens „Berlin“. Das Album darf seit Ende 2005 wegen diskriminierender Texte allerdings nicht mehr an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden.

Die Wortwolke zeigt den Songtext in Schlagworten - je größer ein Wort dargestellt ist, desto häufiger kommt es im Song vor.