Feier

Zum zehnten Geburtstag lud der RBB ins Fernsehzentrum

Mit rund 280 prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feiert der Rundfunk Berlin Brandenburg seinen zehnten Geburtstag im Fernsehzentrum an die Masurenallee in Charlottenburg.

Foto: Krauthoefer

Vor zehn Jahren setzte man sich ein Ziel: einem gemeinsamen Publikum in Berlin und Brandenburg ein gutes Fernsehprogramm zu bieten. „Zehn Jahre später stellen wir, aber auch unsere Hörerinnen und Zuschauer fest: Der RBB ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), die von Beginn an dabei ist. Und weil man eine solche Erfolgsgeschichte entsprechend würdigen muss, waren am Dienstagabend knapp 200 Gäste in das Fernsehzentrum an die Masurenallee nach Charlottenburg geladen worden, um gemeinsam das Jubiläum zu feiern.

Entsprechend prominent waren auch die Gäste: Ins Funkhaus kamen der ehemalige ZDF-Intendant Dieter Stolte, Friedrich-Leopold von Stechow mit seiner Ehefrau Marie-Agnes, Radiomoderator Ingo Hoppe, „Zibb“-Moderator Harald Pignatelli und der Anwalt und Kunst-Mäzen Peter Raue mit Ehefrau Andrea Gräfin von Bernstorff. Auch der Unternehmer und Hertha-Präsident Werner Gegenbauer war zu Gast, ebenso die Intendanten des Vorgängersenders SFB, Wolfgang Haus und Horst Schättle. Kirsten Niehuus vom Medienboard Berlin-Brandenburg und Justizsenator Thomas Heilmann waren nach Charlottenburg gekommen, genauso wie die Grünen-Politikerin Ramona Pop. Durch den Abend führte Moderator und RBB-Gesicht Jörg Thadeusz.

SFB und ORB sind zusammengewachsen

„Ich als Wessi bin beeindruckt, wie gut die Vorgängerhäuser SFB und ORB zusammengewachsen sind“, sagte Thadeusz beim Empfang. „Ich erinnere mich an viele schöne Momente in den vergangenen zehn Jahren und möchte – das klingt jetzt sehr konservativ – dass am besten alles so bleibt, wie es ist.“ Besonders die familiäre Atmosphäre im Sender, das Miteinander, sei herausragend. Und gerade weil man so gute Arbeit mache, wünscht sich der Moderator für die Zukunft, dass in der gesamten Republik dem RBB mehr Beachtung geschenkt wird.

Besonders stolz ist Intendantin Dagmar Reim auf das Jubiläum, weil der Rundfunk Berlin-Brandenburg, der am 1. Mai 2003 gestartet ist, keineswegs eine einfache Ausgangslage gehabt habe. „Es galt, aus zwei wirtschaftlich schwachen Sendern den RBB zu schaffen – auf solider finanzieller Grundlage“, sagte Reim. Zudem sei es gelungen, die Mitarbeiter aus Ost und West für das neue Projekt zu motivieren. Multimediales Denken sei für sie keine Vision mehr, sondern bereits Alltag. Beeindruckt von der Arbeit seiner Nachfolgerin ist auch Ex-Intendant Wolfgang Haus. „Frau Reim schafft es, die Befindlichkeiten der ehemaligen West-Berliner und der Brandenburger zusammenzubinden und ein für beide Seiten ansprechendes Programm zu bieten“, sagte er.

Ausstellung über den Sender

Verbunden mit der Jubiläumsfeier wurde am Abend die Ausstellung „ON AIR – 10 Jahre rbb“ eröffnet. Fotograf Hanns Joosten hat für den Sender Momente vor, während und nach der Sendung festgehalten. Bis zum 16. Juni sind Motive von Moderatoren aus Radio und Fernsehen, wie Sascha Hingst („Abendschau“), Astrid Frohloff („Kontraste“), Max Moor, ehemals Dieter Moor („Bauer sucht Kultur“), Tatjana Jury („Brandenburg aktuell“) und Michael Kessler („Kesslers Expeditionen“) im Fernsehzentrum zu sehen. Sie alle wurden am Mikrofon oder vor der Kamera von Joosten abgelichtet. Die Ausstellung ist kombiniert mit Fotos aus den Anfangsjahren des Senders.

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