„Star Trek“-Premiere

Als sei die Enterprise mitten in Berlin gelandet

Am Potsdamer Platz feierte „Star Trek – Into Darkness“ Deutschlandpremiere. Wirkliche Fans gehen dahin nicht in zivil, sondern in hautengen Anzügen und spitzen Ohren. Und die echte Crew war auch da.

Foto: Hannibal Hanschke / dpa

Man hätte meinen können, die Enterprise sei gelandet. Irgendwo in der Nähe des Potsdamer Platzes, denn nur das wäre eine plausible Erklärung dafür gewesen, weshalb sich am Montagabend so viele Wesen in bunten, hautengen Anzügen vor dem CineStar im Sony Center tummelten. Einige hatten sogar die charakteristischen spitzen Ohren angelegt.

Großes Gedränge herrschte links und rechts des Teppichs vor der Deutschlandpremiere von „Star Trek – Into Darkness“ – schon lange, bevor Captain Spock und seine Crew überhaupt in Sicht waren. „Wir sind ein Fanclub aus Potsdam und schon sehr gespannt auf den neuen Film“, sagte Tim Graulich, der sich zusammen mit seinen Freunden ganz stilecht in Star-Trek-Kostüme gekleidet hatte.

Regisseur mit lautem Jubel begrüßt

Wieder einmal wurde klar, dass Star Trek nichts von seinem Kultfaktor eingebüßt hat, auch wenn viele der jüngeren Fans vermutlich nicht alle vorangegangen Star-Trek-Filme gesehen haben. „Aber das macht gar nichts, man muss keinen der früheren Filme gesehen haben, um diesen zu verstehen und zu genießen“, sagte Regisseur J.J. Abrams, der mit lautem Jubel begrüßt wurde.

Bereits am Sonntag war Abrams mit seiner Crew, bestehend aus Zoe Saldana, Zachery Quinto, Simon Pegg, Alice Eve und Chris Pine in Berlin gelandet, um den neuesten Teil der weltbekannten Science-Fiction-Saga zu präsentieren. Sie alle waren vollzählig zur großen Premiere gekommen, nur Benedict Cumberbatch fehlte leider.

Dafür waren viele prominente Star-Trek-Fans mit von der Partie, unter anderem Model Eva Padberg, Moderatorin Nina Eichinger, Wilson Gonzales Ochsenknecht, die Schauspieler Michael Mendl und Jan Hartmann, Sängerin Schmidt und Sascha Vollmer und Alec Voelkel von der Berliner Band „The BossHoss“. „Star Trek ist einfach cool, es ist Kult. Wir freuen uns sehr auf den Film“, sagte Voelkel, und Vollmer ergänzte lachend: „Schon als Kind wollte ich mich auch beamen können – es hat leider nie geklappt.“ In „Star Trek – Into Darkness“ kämpft die Crew gegen einen intergalaktischen Terroristen.