Berlin

IFA-Besucher müssen mit Staus rechnen

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Yannick Höppner und Andreas Abel
Straßenverkehr um die IFA

Straßenverkehr um die IFA

Foto: Sergej Glanze

Baustellen und Sperrungen blockieren die freie Zufahrt zum Messegelände. Besucher der IFA sollen öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Kilometerlange Staus vermiesten vielen Besuchern der Internationalen Funkausstellung (IFA) am Eröffnungstag schon vor der Ankunft die Stimmung. Baustellen und Sperrungen sorgten für lange Anreisezeiten. In Richtung Tegel standen Autofahrer zeitweise von der Abfahrt Detmolder Straße in Wilmersdorf bis zum Siemensdamm in Siemensstadt im Stau. Auf der Gegenseite vom Saatwinkler Damm in Charlottenburg-Nord bis zur Neuen Kantstraße am Messegelände. Besucher sollten daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Die Schäden an der Brücke West stellten sich im Zuge von Bauarbeiten als weitaus schwerer heraus, als zu erwarten war. Die Brücke, die über der Halenseestraße die Autobahn 100 mit der Avus verbindet, musste gesperrt werden – zur Unzeit, während der IFA. „Das ist natürlich für niemanden schön“, sagte Senatssprecherin Dorothee Winden, sei aber nicht zu ändern, da die Schäden bis an den Stahlbeton reichten. Doch schon am Sonnabend soll die Baustelle fertiggestellt werden. Dann können zumindest Pkw die Brücke wieder befahren. Für Lkw bleibt sie gesperrt, bis ein Neubau steht.

Autofahrer und IFA-Besucher sollen öffentliche Verkehsmittel nutzen

Autofahrern und Besuchern der am Freitag gestarteten IFA empfiehlt die Senatsverwaltung trotzdem, wenn möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Denn der Verkehr ist weiter eingeschränkt, die Fahrbahnen verengt – und auch die A100-Einfahrt vom Kaiserdamm aus ist noch bis voraussichtlich Sonntag gesperrt.

Um derlei Verkehrschaos zu verhindern, wollen sich die Messegesellschaft, die Senatsverkehrsverwaltung und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) künftig enger über Bauarbeiten und daraus resultierende Engpässe abstimmen. Das sagte Messesprecher Emanuel Höger der Berliner Morgenpost. Diese Verkehrs-AG solle mindestens einmal pro Jahr tagen.

Die aktuelle Sperrung am Avus-Zubringer führe dazu, dass ein Großteil des Autoverkehrs einmal ums Messegelände herumgeführt werden muss, so Höger. Welche Auswirkungen das auf die An- und Abfahrt der IFA-Besucher hat, konnte der Sprecher am Freitag noch nicht abschließend beurteilen.

Die BVG versprach unterdessen: „Wir können alle mitnehmen und hoffen, dass es so bleibt.“ Zusätzliche U-Bahnen oder Busse werden für die IFA daher nicht zur Verfügung gestellt. Es sei lediglich „etwas mehr los“, so die Verkehrsbetriebe.

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