Internationale Funkausstellung

Mit Drohne und VR-Brille wie ein Pilot fühlen

Die Drohne „Parrot Disco“ hat eine Frontkamera, die verwacklungsfreie Bilder aus der Luft liefern soll. Zu sehen ist die Drohne auf der IFA in Halle 3.2.

Die Drohne „Parrot Disco“ erreicht bis zu 80 Stundenkilometer

Die Drohne „Parrot Disco“ erreicht bis zu 80 Stundenkilometer

Foto: Sergej Glanze

Drohnen sind wegen potenzieller Gefahren für die Luftfahrt und aus Datenschutzgründen umstritten, liegen aber im Trend: Das französische Unternehmen Parrot, das zivile Drohnen produziert, stellt in IFA-Halle 3.2 ein neues Flügelflugzeug vor. Technikfans dürfte „Parrot Disco“ mit seinen Daten und Features beeindrucken: Die Drohne wiegt gerade einmal 750 Gramm, hat eine Spannweite von rund einem Meter und erreicht nach Herstellerangaben als erstes Flügelflugzeug eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern. Wer sich die passende digitale Brille aufsetzt, kann den Flug aus der Cockpitperspektive mitverfolgen.

Smartphone und Drohne können Verbindung aufnehmen

Die Drohne „Parrot Disco“ hat eine dreiachsenstabilisierte Frontkamera mit Full HD 1080p, die verwacklungsfreie Bilder aus der Luft liefern soll. Über die App FreeFlight Pro und eine Wlan-Verbindung kann das eigene Smartphone mit der Drohne Verbindung aufnehmen. Ist das Handy in das Brillengestell eingelegt, werden die „Cockpitglasses“ zur VR-Brille. So hat der Betrachter einen Rundumblick wie ein Pilot. Experten sprechen von Immersionsflug. Gesteuert wird die Drohne über einen sogenannten Skycontroller, der zwei Steuerungsknöpfe hat und den „Disco“ bis zu einer Entfernung von zwei Kilometern unter Kontrolle hat. Mit Autopilot kann das Flügelflugzeug abheben – und wieder landen.

Eine App speichert alle Flugrouten und Fotos

Die App zur Drohne speichert alle Flugrouten, Fotos und Videos, die dann via Youtube geteilt werden können. Ganz billig ist die Drohnentechnik nicht – sie kostet knapp 1300 Euro.

Messebesucher Linus (13) ist jedenfalls fasziniert von den Parrot-Drohnen. „Das hat mir bis jetzt am besten gefallen“, sagt der junge Tempelhofer.