Best of Berlin

Edle Produkte made in Berlin: Die zehn besten Adressen

Zahlreiche Manufakturen in der Hauptstadt stellen besondere Dinge her. Porzellan, Pantoffeln oder Lebensmittel: Hier werden Sie fündig.

Christina Jagla und ihr Vater Helmut mit Rezeptbuch beim Mixen der Kräuter für den Magenbitter.

Christina Jagla und ihr Vater Helmut mit Rezeptbuch beim Mixen der Kräuter für den Magenbitter.

Foto: promo

Berlin. Besondere Produkte aus lokalen Manufakturen sind vor allem bei Touristen als Souvenirs und bei Geschäftsleuten als besonderes Geschenk beliebt. Bei diesen zehn Adressen lohnt sich ein Besuch.

Charlottenburg: Feinstes Porzellan aus der City West

Die „Königliche Porzellan-Manufaktur“ (KPM) steht für Tradition und Moderne, Handwerkskunst und Design und natürlich für Berlin. 1763 von Friedrich dem Großen gegründet, gibt es den Klassiker, das Service „Kurland“, bereits seit 230 Jahren. Zeitgenössisches sind etwa To-go-Becher oder ein limitierter Porzellan-Pudertopf aus der Kooperation mit der Berliner dekorativen Naturkosmetik-Marke „Und Gretel“.

KPM, Wegelystraße 1, Mo.–Sbd. 10–18 Uhr, Tel. 39 00 92 15, www.kpm-berlin.de

Prenzlauer Berg: Umfangreiches Sortiment für Pantoffelhelden

„Unser Klassiker ist der Kamelhaarpantoffel mit gelb-braun-kariertem Muster, den es bei uns schon immer gab“, sagt Reno Jünemann, Pantoffelheld der vierten Generation. In Spitzenzeiten werden in der Manufaktur, die ihren 112. Geburtstag feiert, bis zu 100 Pantoffelpaare pro Tag gefertigt. Zum Sortiment gehören Hausschuhe für die ganze Familie, von der Kinder-Größe 23 bis zu Übergröße 52.

Pantoffeleck, Torstr. 39, Mo.-Fr. 9–18 Uhr, Tel. 442 53 37, www.pantoffeleck.dewww.pantoffeleck.de

Auch interessant: Schmuck, Düfte, Leckereien: Tolle Mitbringsel aus Berlin

Charlottenburg: Besonderes Design und voller Durchblick

Sonnen- und optische Brillen mit ästhetischem Zeitgeist und innovativer Technologie: damit hat sich die Manufaktur „Mykita“ seit 2003 einen Namen gemacht. Die weltweit vertriebenen Brillen „made in Berlin“ nutzen auch Technologien anderer Manufakturen, so die japanischen „Polarized Pro-Gläser“, die maximalen Sehkomfort mit Stoßfestigkeit und Leichtigkeit verbinden.

Mykita Shop, Budapester Str. 38–50, Mo.–Sbd. 10–20 Uhr, Tel. 28 47 41 14, www.mykita.com

Wilmersdorf: Eleganz und Komfort im Trend der Zeit

Bis 1871 reicht die Geschichte des Namens des feinmechanischen und optischen Werks Askania von Carl Bamberg zurück. Sie endete allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg. 2004 wurde Askania neu belebt, als Uhrenmanufaktur für mechanische Luxus-Zeitmesser für Männer und Frauen, Taschen und Wanduhren sowie Accessoires. Einer der Klassiker ist das Modell „Quadriga“ mit champagnerfarbenem Zifferblatt.

Askania Atelier, Kurfürstendamm 170, Wilmersdorf, Mo.–Fr. 11–19, Sbd. 11–18 Uhr, Tel. 364 28 51 53, www.askania.berlin

Lesen Sie auch: Mahlzeit! Die besten Kochkurse für Hobbyköche in Berlin

Dahlem: Das wohltuende Kräuter-Elexier aus der Apotheke

„Schon im urgroßelterlichen Colonialwarenladen Max Jagla war unser Kloster-Elixier, ein Magenbitter nach mittelalterlicher Klosterrezeptur, beliebt. Ende der 1960er-Jahre ergänzte der Apotheker Helmut Jagla es um Artischockenblätter“, so Apothekerin Christina Jagla über das „Berliner Elixier“, das pur, mit Eis oder als Aperitif auch mit Buttermilch oder Rote-Beete-Saft getrunken werden kann.

Manufactum, Gartenakademie Altensteinstraße 15, Di.–Sbd. 10–17.30 Uhr, So. 10–16 Uhr, www.dr-jaglas.de

Wedding: Gin und Wodka im Zeichen des Adlers

In der „Preussischen Spirituosen Manufaktur“ widmen sich seit 1874 Wissenschaftler und Destillateurmeister der Herstellung von Likören und Spirituosen. Ingwer- und Nusslikör gehören zu den beliebtesten ihrer Art, bei Bränden stehen Birne und Pflaume hoch im Kurs. Bekannt ist die Manufaktur mit Hofverkauf und Museum, für ihren „Adler-Gin“ und „Adler-Wodka“. Im Kommen: Getreidekümmel.

Preußische Spirituosen Manufactur, Seestraße 13, Mo.–Fr. 9–19 Uhr, Tel. 45 02 85 37, www.psmberlin.de

Mitte: Berliner Currysauce mit neuem Gaumenfeuer

„Zwei Jahre habe ich am Rezept getüftelt“, so Adam Mikusch über seine Berliner Currysauce mit „neuem Gaumenfeuer“. Seit Kurzem in seinem Laden für Berliner Manufakturprodukte von Marmeladen über Gin bis Leberwurst vom Neuköllner Blutwurstritter erhältlich, ist sie bereits ein Publikumsliebling, ebenso wie die Berliner Senfsauce.

Eat Berlin, Rosenthaler Str. 40, Hackesche Höfe, Hof 4, Mo.–Sbd. 11.30–19-30 Uhr, Tel. 52 28 32 60, www.eatberlinstore.de

Mehr Best of Berlin: Kunst für alle: 10 tolle Gratis-Kultur-Angebote in Berlin

Wilmersdorf: Klassische und neue Schokoladenkreationen

Im Jahr 1912 legte Erich Hamann den Grundstein für Schokolade aus Berlin. Inzwischen steht Enkel Andreas Hamann in der dritten Generation im Dienst der feinen Bitterschokoladen. Tafelschokoladen etwa mit Chili oder Pfeffer und mehr als 60 Sorten Pralinen, etwa Mokkabohnen mit Bitterschokolade, werden im Ladengeschäft neben der Schokomanufaktur angeboten.

Erich Hamann, Brandenburgische Str. 17, Mo.–Fr. 9–18, Sbd. 9–13 Uhr, Tel. 873 20 85

Mitte: Allerlei aus Stoff mit beliebten Stadtmotiven

In ihrem Shop „s.wert“ bringt Sandra Siewert Berliner Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule oder die Gedächtniskirche auf Textilien wie Kissen und Bettwäsche, auf Taschen und Poster. Gefertigt werden die Produkte in deutschen Manufakturen.

s.wert, Brunnenstr. 191, Mo.–Fr. 11–19 Uhr, Sbd. 11–18 Uhr, Tel. 40 05 66 55, www.s.wert-design.de

Friedrichshain: Knabberspaß mit Biss und Pfiff

Bei „Knalle Popcorn“ wird südfranzösischer Mais zum Snack. Statt nur süß oder salzig gibt es auch die Sorten Erdnuss-Salzkaramell oder Weiße-Schokolade-Brezel und demnächst Popcorn mit Lavendelblüte-Grapefruit-Geschmack.

Knalle Popcorn, Mühsamstr. 42, Tel. 42 14 39 97, Mo–Fr. 14–19, Sbd. 11–18 Uhr, www.knalle.berlin

Auch interessant: Spielen und Toben: Die besten Indoor-Spielplätze in Berlin