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Sportlich ins neue Jahr: 10 tolle Ideen für Aktive

Surfen, Bobfahren, Klettern: Hätten Sie gedacht, dass das alles in Berlin geht? 10 Aktivangebote, die Fitness und Spaß bringen.

Kurz vor Jahresende eröffnete in Lichtenberg das „Wellenwerk“. Dort können Surfer auf einer endlosen Welle reiten. Für Einsteiger gibt es Schnupperkurse, bei denen man an den Sport herangeführt wird.

Kurz vor Jahresende eröffnete in Lichtenberg das „Wellenwerk“. Dort können Surfer auf einer endlosen Welle reiten. Für Einsteiger gibt es Schnupperkurse, bei denen man an den Sport herangeführt wird.

Foto: Julius Niehus / Wellenwerk

Berlin. Es muss nicht immer das Fitness-Studio an der Ecke sein, um seine guten Vorsätze für 2020 zu verwirklichen. Das Angebot in Berlin reicht von Klettern über Surfen bis zu Skydiving. Eine Auswahl von Aktivitäten, um sich abwechslungsreich zu bewegen

Lichtenberg: Surfen bei jedem Wetter im „Wellenwerk“

In der Indoor-Surfhalle „Wellenwerk“ werden in einem Pool künstliche Wellen erzeugt, für Profis ein gutes Wintertraining, für Laien ein einstündiger Spaß und Bewegung bei 26 Grad Wassertemperatur und Wellenhöhen bis zu 1,60 Meter. In der Halle auf dem Gelände der Berliner Wasserbetriebe werden auch Kurse angeboten.

Wellenwerk, Landsberger Allee 270, Mo.–Do. 13.30–22.30 Uhr, Fr. 13.30–23.30 Uhr, Sbd.+So. 9.30–23.30 Uhr, 31.12.+1.1.­ geschlossen, Tel. 20 45 62 26, www.wellenwerk-berlin.de

Schöneberg: Schwimmen und Planschen im Stadtbad Schöneberg

Mit seinem 25-Meter-Sportbecken (30 Grad) mit Sprungturm, Außenschwimmbecken mit Strömungskanal, 53-Meter-Großrutsche, Solebecken und mehreren Whirlpools gehört das Stadtbad Schöneberg „Hans Rosenthal“ zu den beliebtesten Berliner Schwimmbädern.

Stadtbad Schöneberg „Hans Rosen­thal“, Hauptstr. 39, in den Ferien Mo., Fr. 8–22 Uhr, Di. 8–14 Uhr, Mi.+Do. 10–18 Uhr, Sbd.+So. 9–22 Uhr, Di. 31.12. 8–14 Uhr, Mi. 1.1. 12–20 Uhr, Tageskarte 10 Euro, erm. 8 Euro, Tel. 22 19 00 11, www.berlinerbaeder.de

Pankow: Kletter-Abenteuer ohne Gurt und Seil bei „Berta Block“

Beim Bouldern wird ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe geklettert. Für den weichen Fall liegen dicke Matten bereit. Auf den 1000 Quadratmetern bei „Berta Block“ messen die Kletterhöhen von 4,20 bis 4,50 Meter für Erwachsene, 3,50 Meter für Kinder. Anfänger sollten einen Schnupperkurs absolvieren (1–1,5 Std., 15–20 Uhr).

Berta Block, Mühlenstr. 62, Pankow, Mo.–Fr. 9–23 Uhr, Sbd.+So. 10–23 Uhr, 31.12. 10–18 Uhr, 10 Euro, erm. 6–8 Euro, bis 6 J. 4,50 Euro, Tel. 91 42 47 30, www.bertablock.de

Spandau: Fußball spielen auf Kunstrasen in der „Kickerworld“

Die 8000 Quadratmeter große „Kickerworld“-Halle umfasst drei Kunstrasenplätze. Die haben eine Größe von 30 mal 15 Metern und sind vollständig von Netzen umspannt. Originell ist „Bubble Fußball“. Dabei stecken die Spieler bis zu den Knien in riesigen durchsichtigen Gummibällen.

Kickerworld, Kleine Eiswerderstr. 1/Daumstraße, Mo.–Fr. 10–24 Uhr, Sbd.+So. 9–24 Uhr, Di. 31.12. 10–15 Uhr, Fußball-Court ab 65 Euro, „Bubble Fußball“ ab 24 Euro pro Person, Tel. 74 74 42 24, www.kickerworld-berlin.de

Borsigwalde: Luftsprünge machen im "Jump House"

Die 2016 eröffnete Halle mit mehr als 120 Trampolinen ist eine der größten Trampolinhallen Deutschlands. Das Springparadies (ab sechs Jahren) befindet sich in einer denkmalgeschützten ehemaligen Munitionsfabrik.

Jump House, Miraustraße 38, Di-Do 15-20.30 Uhr, Fr 13-21 Uhr, Sbd. 9.30-22 Uhr, So. 9.30-20 Uhr, Di. 31.12. 10-17 Uhr, Mi. 1.1. 13-19 Uhr, 1-2 Stunden /14-27 Euro, www.jumphouse.de

Lankwitz: Tennis, Kegeln und ­Entspannung im Preußenpark

In der Sporthalle am Preußenpark können sich Sportler auf Tennis- und Badmintonplätzen und Squash-Courts auspowern. Außerdem locken vier Doppel-Kegelbahnen sowie mehrere Tischtennisplatten und Billardtische. Zur Entspannung gibt es eine Sauna.

Preußenpark, Kamenzer Damm 34, Mo.–Fr. 8–22, Sbd.+So. 7–20 Uhr, Di. 31.12. 9–15 Uhr, Mi. 1.1. 12–18 Uhr, Badminton, Squash ab 16 Euro/Std., Tennis ab 22 Euro/Std., Tel. 775 10 51, www.preussenpark-berlin.de

Lichtenberg: Fliegen ohne Flügel: Skydiving im Windkanal

Ohne Flügel, ohne Maschine – zuweilen muss man nur den eigenen Körper nutzen, um zu fliegen. Jedenfalls bei „Windobona“. Dort begibt man sich zum Skydiven in den Windkanal, einer fünf Meter breiten und 17 Meter hohen Flugkammer, in dem Windgeschwindigkeiten bis 280 Kilometer pro Stunde erreicht werden können.

Windobona, Landsberger Allee 268, Mo.–Do. 14–22 Uhr, Fr.–So.11–22 Uhr, ab 2020 Di. ­geschlossen, 49 Euro, Kinder (ab 4 Jahre) 39 Euro, Tel. 809 33 41 40, www.windobona.berlin

Marzahn: Bobfahren mit Highspeed in den Gärten der Welt

Mitte Dezember hat Bob-Olympia­siegerin Mariama Jamanka die Wintersaison in den Gärten der Welt eröffnet. Fünf Minuten dauert die Fahrt auf der Natur-Bobbahn. Sonnabends findet am späten Nachmittag das Nachtrodeln statt (bis 9.2.). Dabei fährt man den Kienberg im Dunkeln mit bis zu 40 Stundenkilometern hinab.

Natur-Bobbahn, Blumberger Damm 40, Sbd., So. 9.30–16 Uhr, Ferien: tgl. 9.30–16 Uhr, 31.12. geschlossen, 5 Euro, erm. 3,50 Euro, Tel. 319 83 00, www.seilbahn.berlin

Marienfelde: Fast wie in den Alpen: Klettern im „South Rock“

Kletterer können auf 1500 Quadratmetern felsähnlich strukturierte Areale und klassische Sportkletterwände erklimmen. Das „South Rock“ kooperiert mit dem Deutschen Alpenverein.

South Rock, Trachenbergring 85, Mo.–Fr. 10–24 Uhr, Sbd.+So. 10–22 Uhr, Di. 31.12. 10–16 Uhr, Mi. 1.1. 16–22 Uhr, 16 Euro, Schnupperkurs mit Anmeldung: 8,50 Euro, Tel. 68 08 98 64, area-85.de/t-hall-berlin

Mitte: Jedermannslauf an Neujahr

Seit 1972 fällt an Neujahr um 12 Uhr der Startschuss für den „Jedermannslauf“. Es gibt weder Sieger noch Platzierungen. Die „Fit ins neue Laufjahr“-Strecke ist rund vier Kilometer lang, Start und Ziel sind das Brandenburger Tor.

49. Berliner Neujahrslauf, 1.1. 12 Uhr, ohne Anmeldung, Spende ­erbeten, www.berliner-neujahrslauf.de