Best of Berlin

Heiß und köstlich: Hier gibt es die beste Trinkschokolade

Wenn es draußen kalt ist, tut eine heiße Schokolade gut. In diesen Cafés in Berlin kann man sie frisch zubereitet genießen.

Die Basis aller Trinkschokoladen bilden in der „Berliner Kaffeerösterei“ die hauseigenen Schokolinsen. Die verschiedenen  Kreationen werden mit Gewürzen verfeinert.

Die Basis aller Trinkschokoladen bilden in der „Berliner Kaffeerösterei“ die hauseigenen Schokolinsen. Die verschiedenen Kreationen werden mit Gewürzen verfeinert.

Foto: Berliner Kaffeerösterei/Dimitry Dreyer

Berlin. In der kalten Jahreszeit schwören viele Berliner auf warme Getränke. Wenn es draußen kalt ist, tun aber nicht nur Tee und Glühwein gut. Köstlich und wärmend ist auch heiße Schokolade. In diesen Läden wird die edle Süßigkeit frisch zubereitet.

Charlottenburg: Auf Kakaobutter schwört die „Kaffeerösterei“

„Das Geheimnis der sämigen Konsistenz liegt in der Rezeptur, an der unsere Pâtissiers lange getüftelt haben. Basis sind unsere Schokopastillen, die sich durch einen hohen Kakaobutteranteil auszeichnen“, sagt Stefan Richter und beschreibt so seine Trinkschokolade, die durch Gewürze verfeinert wird (5,20 Euro). Für zu Hause: Schoko-Sticks in Tassenform (3,95 Euro).

Berliner Kaffeerösterei, Uhlandstr. 173, Charlottenburg, U1 Uhlandstraße, Mo.–Sbd. 9–20 Uhr, So. 10–19 Uhr, Tel. 88 67 79 20, www.berliner-kaffeeroesterei.de

Friedrichshain: Bei „Olivia“ wird mit Chili und Kardamom getoppt

In der kleinen Confiserie wird ein ausgewähltes Sortiment an Trinkschokoladen und hochwertigen Kakaos angeboten (1,50–12 Euro). Liebhaber klassischer Trinkschokoladen (weiß, dunkel, mit Vollmilch) können zwischen der Hausmarke und belgischer Edelschokolade wählen. „Außerdem bieten wir Sorten mit Chili, Kardamom, Kaffee und mit Honig und Zimt an“, so Chefin Daniela Kiefer.

Olivia, Wühlischstr. 30, Friedrichshain, Mo.–Sbd. 12–19, So. 13–18 Uhr, Tel. 60 50 03 68, www.olivia-berlin.de

Kreuzberg: Glühwein mit Schoko in der „Chocolateria Sünde“

Herbstkultgetränk heiße Schokolade? „Vergangenes Wochenende hatten wir keine Tassen mehr“, so Naciye Stein über den Ansturm auf ihr Schokogeschäft mit angeschlossenem Café. Der Renner: Trinkschokolade (2,70–3,20 Euro) mit orientalischen Gewürzen wie Kurkuma, Chili, Pfeffer und Zimt. Anfang Dezember können sich die Gäste auf alkoholfreien Glühwein mit einem Schuss Schokolade freuen.

Chocolateria Sünde, Oranienstr. 14, Kreuzberg, Mo.–Sbd. 11–19 Uhr, So. 12–18 Uhr, Tel. 64 46 82 28, www.chocolateria-suende.de

Köpenick: Bei „Catherine“ gibt es frisch geschlagene Sahne

„Unsere heißen Schokoladen werden für jeden Gast frisch zubereitet, und die Sahne wird ebenfalls frisch geschlagen“, sagt Confiserie-Chefin Kathrin Weimar. Der Kakaoanteil liegt zwischen 35 Prozent, etwa bei Vollmilch- oder weißer Schokolade, und 85 Prozent wie bei der Bitterschokolade. Auf Wunsch gibt es auch einen Schuss Rum, Amaretto, Orangen- oder Chililikör. Preise: 3,90 bis 6,40 Euro, Sahne ein Euro.

Chocolaterie Catherine, Grünstr. 17, Köpenick, Di.–Fr. 10–18 Uhr, Sbd. 10–14 Uhr, Tel. 63 82 76 28, www.chocolaterie-catherine.de

Spandau: Nachhaltiger Genuss beim „Schoko-Engel“

Der Umwelt zuliebe verkauft Christiane Müller Kakaopulver in wiederverwendbaren Glasröhrchen (um 2 Euro). Rund ums Jahr kann man in ihrem Süßwarengeschäft auch Trinkschokolade am Stiel kaufen. Müller: „Die Auswahl reicht von Karamell-Mandel und Zimt-Honig über Edelbitter bis Schwarzwälderkirsch.“ Offeriert werden auch Schoko-Pellets, die in heißer Milch aufgequirlt werden.

Schoko-Engel, Pichelsdorfer Str. 85, Spandau, Mo.–Fr. 10–18, Sbd. 10–14 Uhr, Tel. 36 50 98 72

Schöneberg: Europäische Varianten bei „Winterfeldt Schokoladen“

In ihrem Ladencafé setzt Natascha Kespy auf hochwertige Produkte, Fair-Trade- und Bio-Trinkschokolade. Das Angebot reicht von weißer Schokolade mit süßen Mandeln bis hin zu Varianten mit Bourbon-Vanille oder Ingwer-Kokos (3,50 Euro). Genießen kann man vor Ort auch heiße Schokolade nach italienischer (ohne Milch, 3 Euro) oder spanischer Art (viel Milch, 3,50 Euro).

Winterfeldt Schokoladen, Goltzstr. 23, Schöneberg, Mo.–Fr. 9–20, Sbd. 9–18, So. 12–19 Uhr, Tel. 23 62 32 56

Moabit: Schmökern mit heißer Schokolade in der „Buchkantine“

Die 2005 eröffnete „Buchkantine“ ist Buchhandlung, Bistro, „Tatort“-Kneipe und einmal im Monat Tango-tanzsaal. Im Bistro kann man den ganzen Tag verweilen, vom Frühstück bis zum Burger am Abend. Oder man schmökert in einem Buch und genießt dabei heiße Schokolade aus Bioschokolade (3,30–4,90 Euro) – ohne oder mit Sahne (+ 0,60 Euro).

Buchkantine, Dortmunder Str. 1, Moabit, Mo.–Fr. 10–22 Uhr, Sbd. 10–20 Uhr, So. 10–22 Uhr, www.buchkantine.de

Mitte: Heiße Schokolade trinken bei „Rausch“ am Gendarmenmarkt

Im „Rausch Schokoladen-Café“ am Gendarmenmarkt kann man genüsslich helle und dunkle Trinkschokoladen mit 43 bis 70 Prozent Edelkakao trinken. Je nach Gusto auch verfeinert mit Chili, Orange oder Amaretto (4,60–5,50 Euro). Die Trinkschokolade wird in einer exklusiven KPM-Schokotasse serviert.

Rausch Schokoladen-Café, Charlottenstr. 60, Mitte, U2, 6 Stadtmitte, tägl. 11–20 Uhr, Tel. 75 78 80, www.rausch.de/schokoladenhaus

Frohnau: Ein Dutzend verschiedene Sorten im „Piccadilly“

Nach der Bestellung legen die Baristi des „Piccadilly“ los, schäumen Milch mit weißer oder dunkler Schokolade zu gehaltvollen Trinkschokoladen (2,95–3,25 Euro). Ein Dutzend Sorten werden zubereitet. „Wir bieten auch Trinkschokoladen mit Kaffee sowie Karamell, Vanille, Zimt oder Haselnuss an“, so Lars Andresen.

Piccadilly, Zeltinger Platz 2a, Frohnau, Mo.–Fr. 7–19, Sbd.+So. 9–18 Uhr, Tel. 40 10 96 69

Prenzlauer Berg: Würzig-scharfer Göttertrank

„Der Göttertrank ist meine Version der ersten flüssigen Schokolade“, sagt Christoph Wohlfarth über seine Bio-zertifizierten Trinkschokoladen, die man in seiner gläsernen Schokomanufaktur heiß genießen kann (drei Größen, 1,80–3,80 Euro).

Wohlfarth, Choriner Str. 37, Prenzlauer Berg, Di.–Fr. 14–18 Uhr, Sbd. 11–16 Uhr, Tel. 55 15 65 23