Spareribs in Berlin

Die zehn besten Berliner Restaurants für richtig gute Ribs

Spareribs wollen lang gegart werden, damit sich das Fleisch zart vom Knochen löst. Einige Restaurants sind darauf spezialisiert.

Auf die Marinade kommt es an.

Auf die Marinade kommt es an.

Foto: Franz Michael Rohm

Mitte: Die angesagte Adresse in Sachen Hauptstadt-BBQ

Der von Chicago inspirierte Szeneladen ist eine der angesagten Adressen in Sachen Hauptstadt-BBQ. Die Rippchen heißen hier Chicago Beach Style Ribs und kommen als „half slab“ (7,50 Euro) oder als „whole slab“ (12,50 Euro) auf die Tische – also als halber oder ganzer Rippchenstrang. Die Baby Back Loin-Ribs stammen aus artgerechter Haltung vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein und werden mit viel Zeit im Smoker gegart. Daneben gibt es Bratwürste, Pastrami, Pulled Pork und BBQ Chicken sowie Craft Biere.

Chicago Williams Hannoversche Str. 2, Prenzlauer Berg, U6 Oranienburger Tor, tägl. 17–24 Uhr, Tel. 28 04 24 22, chicagowilliamsbbq.de

Prenzlauer Berg: Über Stunden im „Smokerofen“ gegart

Das Blackbeards, die moderne Interpretation eines Barbecue-Restaurants, wie die Betreiber es nennen, ist erst seit 2015 auf dem boomenden Markt mit dem zart gegarten Fleisch. Beef Briskets, Pulled Pork und natürlich Ribs garen über Stunden in niedrig temperierten „Smokeröfen“ und erhalten so Zartheit und Aroma. Die saftigen Rippchen werden als kleine Portion (7 Euro) und als große für mehr als angemessene 12 Euro angeboten.

Blackbeards Pappelallee 55, Prenzlauer Berg, Tram 12 Stargader Str., Di.–So. 17–24 Uhr, Tel. 0157 56 69 78 21, www.blackbeards.berlin

Charlottenburg: Butterzarte Rippchen im Design Hotel

Eigentlich ist The Butcher im neu eröffneten Design-Hotel Sir Savigny auf Burger, die aus „Prime Aberdeen Angus Beef“ gemacht werden, spezialisiert. Aber in der offenen Küchenzeile werden auch hervorragende „slow cooked back baby ribs“ (15 Euro) gegart. Die Rippchen sind vom Schwein, butterzart, mit Pep gewürzt und werden mit einer schmackhaften Marinade gereicht – dazu gibt’s verschiedene Craft Biere.

The Butcher Kantstraße 144, Charlottenburg, S5, 7, 75 Savignyplatz, So.–Do. 7–23.30 Uhr, Fr., Sbd. 7–1 Uhr, Tel. 323 01 56 73, the-butcher.com

Kreuzberg: Ribs vom Kalb und mit einem Hauch von Bourbon

Anna Lai und Tobias Bürger sind mit ihrem großen Smoker in der Markthalle Neun schon Veteranen des hauptstädtischen BBQs. „Bei uns gibt es in der Regel donnerstags und samstags Ribs vom Kalb, die wir von einem Brandenburger Biohof beziehen“, erläutert Bürger. Das Aroma komme vom Kirsch-Eichenrauch und, so Bürger, vom Bourbon, in dem die Rippchen nach der Hälfte der Räucherzeit getränkt werden.

Big Stuffed Smoked BBQ Eisenbahnstr. 42/43, Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof, Schlesisches Tor, Di.–Sa. 12– ca. 18 Uhr, Do. bis 22 Uhr, Tel. 163 629 04 13, www.bigstuff.de

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Moabit: Schwein mit Hickory in der historischen Markthalle

Die historische Arminiusmarkthalle hat sich zu einem kulinarischen Hotspot entwickelt. Da darf eine angesagte BBQ-Station, die auch Craft Biere ausschenkt, natürlich nicht fehlen. „Wir bereiten die Ribs nach altem Familienrezept aus Alabama im Smoker zu“, sagt Christopher O’Connor, „und servieren sie mit zwei Beilagen (10,50–16,50 Euro)“. Die Fleischteile vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein gibt es außer Sonnabends erst ab 18 Uhr.

Pignut BBQ Arminiusstr. 2, Moabit, U9 Turmstraße, Mi.–Fr. 12–22 Uhr, Sbd. 10–12 Uhr (Pancaces) und von 12-22 Uhr (BBQ), Tel.
1573 608 08 00, www.pignut.de

Reinickendorf: Saftig, voller Geschmack und in drei Größen

„Unsere saftigen Spareribs stammen von Brandenburger Schweinen“, erläutert Tilmann Poseck, Geschäftsführer des seit gut einem Jahr bestehenden Diners. Serviert werden die im Smoker bei 110 bis 120 Grad kalt geräucherten Rippchen in drei Größen (4,90–14,90 Euro), serviert mit selbst gemachtem Cole Slaw und Backkartoffel mit Sour Cream. Die kleine Portion ist eher zum Probieren, von der großen werden auch starke Esser satt.

A BBQ Diner Eichborndamm 98–100, Reinickendorf, S25 Eichborndamm, Di.–So. 13–22 Uhr, Tel. 488 20 66 33, www.a-bbq-diner.de

Tiergarten: Amerikanische Klassiker am Potsdamer Platz

Bereits 1972 eröffnete Tony Roma in North Miami sein erstes Restaurant und wurde schnell für seine Baby Back Ribs bekannt. Die „World Famous Ribs“ vom Schwein gibt es nun auch schon seit Jahren am Potsdamer Platz. Und das in zwei Varianten – neben den Baby Back Ribs die St. Louis Ribs –, mit drei verschiedenen Saucen und in jeweils in drei Portionsgrößen (16–22,50 Euro).

Tony Roma’s Marlene-Dietrich-Platz 3, Tiergarten, S1, 2, 25, U2, Potsdamer Platz, Potsdamer Platz, So.–Do. 12–24, Fr., Sbd. 12– 0.30 Uhr, Tel. 25 29 58 30, www.tonyroma.de

Prenzlauer Berg: Carolina Ribs mit Maccaroni und Käse

„Great Cocktails, Great Beers, Great Food“ heißt das erfolgreiche kulinarische Dreigestirn des Salt n Bone, zu dem sich noch ein flotter Service gesellt. Zum „traditionellen Barfood“ zählen neben Würstchen oder dem Bone Burger vor allem auch die zarten Carolina Ribs mit Mac’n’Cheese, Maccaroni mit Käse, und House Pickles (19,50 Euro).

Salt n Bone Schliemannstr. 31, Prenzlauer Berg, U2 Eberswalderstr., Schönhauser Allee, S8, 9, 41, 42, 85 Prenzlauer Berg, Di.–So. 17–23 Uhr, Tel. 914 48 88 55, www.saltnbone.de

Hier bruncht man in Berlin am besten

Wenn’s morgens etwas mehr sein darf

Kreuzberg: Hier gibt es Rippchen auf koreanische Art

Koreanisches BBQ hat sich längst in der Hauptstadt etabliert. Das Kimchi Princess war ein Vorreiter. Dabei werden dünn geschnittener Schweinebauch, argentinische Entrecôte-Scheiben oder scharf marinierter Baby-Oktopus direkt am Tisch gegrillt. Scharf mariniert werden aber auch die Daeji Galbi (13,90 Euro), die Schweinerippchen, die wunderbar zart, würzig und mit verschiedenen Beilagen auf den Tisch kommen.

Kimchi Princess Skalitzer Str. 36, Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof, Mo.–So. 12–22.30 Uhr, Tel. 0163 458 02 03, www.kimchiprincess.com

Karow: Hier kommen Märchen auf den Rippchen-Teller

Seit 2009 gibt es „Das märchenhafte Ribhouse“ in Alt-Karow. „Wir haben 13 verschiedene Marinaden und alle Gerichte sind nach Märchen benannt“ erläutert Inhaberin Grit Rädel. Da gibt es etwa den Froschkönig und die Jungfrau Marleen (15,20 Euro). Bei letzterer kommen die Schweinerippchen mit Ananas, Preiselbeeren und Käse überbacken daher. Dazu gibt es im Ribhouse reichlich Beilagen wie Krautsalat, Wedges und Knoblauch-Baguette. „Bei uns gibt es aber auch Ribs vom Rind und vom Kalb“, erklärt Rädel. Und immer sonntags gibt es einen Rippchen-Brunch.

Das märchenhafte Ribhouse Alt-Karow 35, Karow, Bus 150, 158, N58 Straße 74, Mo.–Sbd. 12-22, So. 11–22 Uhr, Tel. 91 14 24 50, www.das-maerchenhafte-ribhouse.de

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