25 Jahre Mauerfall

DDR-Flüchtlinge verlassen Bonner Vertretung in Ost-Berlin

Berlin auf dem Weg zur geeinten Stadt: Im Jahr 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Die Berliner Morgenpost erinnert in einer Serie täglich an die Ereignisse vor einem Vierteljahrhundert.

Foto: Krzysztof Dydynski / Getty Images/Lonely Planet Image

Alle 117 DDR-Bürger, die seit Anfang August in der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin ausgeharrt hatten, haben am 8. September 1989 nach Gesprächen mit dem Beauftragten der DDR-Regierung, Rechtsanwalt Wolfgang Vogel, die Mission in kleinen Gruppen verlassen.

Die DDR sagte ihnen Straffreiheit und umfassende anwaltliche Betreuung bei ihrem Ausreiseantrag zu. Auch für einige „schwierige Fälle“, vor allem für die in die Mission geflüchteten Geheimnisträger, sei eine Regelung erreicht worden. Die Ständige Vertretung musste angesichts des Ansturms der Zufluchtsuchenden am 8. August geschlossen werden.