25 Jahre Mauerfall

DDR erleichtert Einreiseverfahren an innerdeutscher Grenze

Berlin auf dem Weg zur geeinten Stadt: Im Jahr 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Die Berliner Morgenpost erinnert in einer Serie täglich an die Ereignisse vor einem Vierteljahrhundert.

Foto: Krzysztof Dydynski / Getty Images/Lonely Planet Image

Erstmals seit dem Mauerbau am 13. August 1961 hatten West-Berliner seit dem 1. August 1989 wieder die Möglichkeit, spontan Freunde und Verwandte in Ost-Berlin und der DDR zu besuchen sowie in den DDR-Bezirken Frankfurt (Oder) und Potsdam auch ohne Einladung zu übernachten. Die Vereinbarung wurde zwischen dem Regierenden Bürgermeister Walter Momper (SPD) und dem DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker am 19. Juni ausgehandelt.

Momper kritisierte wenige Tage vor Inkrafttreten der Regelung, dass der Zwangsumtausch von 25 Mark pro Tag und Person „noch eine Barriere für den Reiseverkehr“ darstelle. Positiv sei, dass das Einreiseverfahren wesentlich unbürokratischer verlaufe. Er rief die West-Berliner auf, die neue Reiseerleichterung zu nutzen. Damit würden die Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten für West-Berliner ausgeweitet und die Lebensqualität erheblich gesteigert.