25 Jahre Mauerfall

Pink Floyd plant „Mauer-Konzert“ am Brandenburger Tor

Berlin auf dem Weg zur geeinten Stadt: Im Jahr 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Die Berliner Morgenpost erinnert in einer Serie täglich an die Ereignisse vor einem Vierteljahrhundert.

Foto: Krzysztof Dydynski / Getty Images/Lonely Planet Image

Wie am 14. Juli 1989 bekannt wurde, plante Pink-Floyd-Gründer Roger Waters ein Konzert am Brandenburger Tor. Mit der Show „The Wall“ wollte der ehemalige Bassist der britischen Rockgruppe in der Weihnachtszeit vor 50.000 Zuhörern an der Spree gastieren. Während des Konzerts sollte zu den Klängen des Hits „Another Brick in the Wall“ symbolisch eine zwölf Meter hohe und 65 Meter lange Mauer vor der Bühne eingerissen werden.

Roger Waters sagte damals: „Die Russen denken jetzt ernsthaft darüber nach, ob die Mauer in Berlin nicht abgerissen werden kann. Es wäre großartig, die Show ‚The Wall‘ am Brandenburger Tor oder in der Nähe des Checkpoint Charlie zu inszenieren – und sie am Schluss symbolisch niederzureißen.“ Die Ereignisse überschlugen sich, die Mauer fiel vorher. Am 21. Juli 1990 wurde auf dem Potsdamer Platz die Rock-Oper The Wall spektakulär in Szene gesetzt.