25 Jahre Mauerfall

Austausch junger Soldaten

Die Junge Union sprach sich für einen Blick über den Tellerrand aus: Für vier Wochen sollten junge Wehrdienstleistende das Leben der jeweils anderen Streitkräfte kennenlernen

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Für einen Austausch zwischen jungen Soldaten der Bundeswehr und der Sowjetarmee hat sich die Junge Union ausgesprochen. Der Vorsitzende Christoph Böhr war fünf Tage auf Informationsbesuch in Moskau. Nach seiner Rückkehr schlug er vor, junge Wehrdienstleistende sollten während ihrer Dienstzeit für vier Wochen das Leben der jeweils anderen Streitkräfte kennenlernen.

Die Chancen stünden günstig. Bei seinem Besuch in der UdSSR sei der Wunsch nach engeren Kontakten auch auf unterer Ebene an ihn herangetragen worden. Auch für eine Jugendbegegnungsstätte in deutsch-sowjetischer Trägerschaft wolle er sich bei der Bundesregierung einsetzen. Der Bundeswehrverband begrüßte den Vorschlag. „Das ist voll in unserem Sinne, wenn so etwas stattfindet“, so Sprecher Horst Rohde. „Das kann gegenseitig Vertrauen aufbauen und Vorurteile abbauen.“