Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg von heute (26. November) im Newsblog.
Wichtige Updates
Polizei: Husky vor Supermarkt gestohlen
Zwangsräumung in Britz: Bewohner zielt mit Waffe auf Schlüsseldienst
Charlottenburg: Restaurant-Mitarbeiter greifen sich mit Messer an - ein Verletzter
Illegal mit Pyro gehandelt - Razzia in Berlin
Paulina Cwiartka
Nach Schüssen vor Imbiss: Mutmaßlicher Schütze festgenommen
Zielfahnder des Landeskriminalamts Berlin haben den gesuchten 65-Jährigen am Mittwochnachmittag in Mitte festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Gegen 17:10 Uhr stellte sich der Mann am Berliner Hauptbahnhof den wartenden Beamten. Er wurde ins Polizeigewahrsam gebracht und soll am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.
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Paulina Cwiartka
Bei Freigang: Mann attackiert seine Ex-Freundin mit Messer und flüchtet
Ein in Berlin verurteilter Vergewaltiger hat laut „Bild“ bei einem unbegleiteten Freigang seine Ex-Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Die Frau kam ins Krankenhaus, konnte aber inzwischen entlassen werden.
Der Angreifer, der in wenigen Wochen ohnehin entlassen worden wäre, ist auf der Flucht. Die Polizei sieht den Fall als häusliche Gewalt und verzichtet daher bislang auf eine öffentliche Fahndung. Der 37-Jährige war 2021 unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte seine Ex-Freundin entführt und vergewaltigt.
Der Angreifer, der in wenigen Wochen ohnehin entlassen worden wäre, ist auf der Flucht. Die Polizei sieht den Fall als häusliche Gewalt und verzichtet daher bislang auf eine öffentliche Fahndung. Der 37-Jährige war 2021 unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte seine Ex-Freundin entführt und vergewaltigt.
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Dennis Wippich
Polizei: Husky vor Supermarkt gestohlen
In Neuruppin ist ein angeleinter Hund vor einem Supermarkt gestohlen worden. Wie die Polizei berichtete, hatte ein 38-Jähriger seinen Husky am Dienstagabend vor dem Gebäude angebunden und sich für einige Minuten im Geschäft aufgehalten. Als er zurückkam, war die Hündin weg. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Diebstahls des Hundes.
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Dennis Wippich
Razzia in Brandenburg: Waffen und Drogen entdeckt
Die Polizei in Brandenburg ist mit neun Durchsuchungen in Frankfurt (Oder) und im Landkreis Märkisch-Oderland gegen Kriminelle wegen Gewalttaten und Drogen vorgegangen. Die Ermittler fanden bei der Razzia in den Wohnungen am Morgen Hieb- und Stichwaffen sowie echt aussehende Waffen, die scharfen Schusswaffen ähnelten. Das teilte die Polizeidirektion Ost mit.
Zwei von neun Verdächtigen wurden festgenommen, sie sollen am Donnerstag vor den Haftrichter kommen, wie ein Sprecher sagte. Dann entscheidet sich, ob sie in Untersuchungshaft müssen. Die Polizei stellte auch Cannabis in nicht geringer Menge und chemische Substanzen sicher. Bei den Durchsuchungen waren unter anderem Spürhunde mit im Einsatz.
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Dennis Wippich
37.000 Euro Falschgeld bei Durchsuchungen sichergestellt
Wegen der Verbreitung von Falschgeld hat die Berliner Polizei vier Wohnungen durchsucht und Ermittlungen gegen vier Männer aufgenommen. In einer der Wohnungen fand sie am Morgen rund 37.000 Euro Falschgeld in unterschiedlichen Scheinen, weitere Banknoten in ausländischen Währungen, diverse Bank- und Kundenkarten, wie mitgeteilt wurde. Außerdem wurden eine historische Pistole und diverse Schlüssel und Schlüsselbunde beschlagnahmt.
Einer der Männer im Alter von 56 Jahren soll im April über einen Messengerdienst größere Mengen von Falschgeld angeboten haben. Bei einem 42-Jährigen fand die Polizei im Juni bei einer Festnahme acht gefälschte 20-Euro-Scheine. Ein 25-jähriger Mann soll im März in einem Geschäft in Mitte versucht haben, mit einem gefälschten 200-Euro-Schein zu bezahlen. Und ein 22-Jähriger soll Ende letzten Jahres per Post falsche 50-Euro-Scheine bestellt haben. Die Durchsuchungen fanden in Neukölln, Lichtenberg, Tempelhof und Mariendorf statt.
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Jessica Pillatzki
Fahrzeugbrände in Lichtenberg und Schöneberg – Brandstiftung?
Am Dienstagabend und in der vergangenen Nacht haben in Lichtenberg und Schöneberg Fahrzeuge gebrannt. Es wurden keine Personen verletzt. In beiden Fällen übernahmen die Brandkommissariate des Landeskriminalamts die Ermittlungen.
Zunächst hatte ein Zeuge gegen 21:15 Uhr einen brennenden Ford auf einem Parkplatz in der Albert-Hößler-Straße bemerkt und die Feuerwehr sowie Polizei verständigt. Der Wagen brannte vollständig aus. Zwei in der Nähe stehende Fahrzeuge wurden stark beschädigt.
Ein weiterer Zeuge rief die Feuerwehr und Polizei um kurz nach 4 Uhr in die Crellestraße, da er dort aufsteigenden Rauch sah. Es brannte zunächst ein Lkw. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus wurden zwei Bäume durch das Feuer beschädigt.
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Jessica Pillatzki
Zwangsräumung in Britz: Bewohner zielt mit Waffe auf Schlüsseldienst
Eine Zwangsräumung in Britz (Neukölln) hat am Dienstag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Behörde mitteilte, wollte ein Gerichtsvollzieher gegen 9:20 Uhr die Wohnung eines 50-Jährigen im Martin-Wagner-Ring betreten. Da auf Klingeln und Klopfen keine Reaktion kam, wurde ein Schlüsseldienst hinzugezogen. Als dessen Mitarbeiter die Tür öffnete, zielte der 50-Jährige mit einer Waffe auf ihn. Der Mitarbeiter des Schlüsseldienstes sowie der Gerichtsvollzieher zogen sich daraufhin zurück und alarmierten die Polizei. Nachdem die Beamten eingetroffen waren, öffnete der Bewohner die Tür, woraufhin er zu Boden gebracht und festgenommen wurde. Dabei leistete der Mann Widerstand.
Bei der anschließend richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten neben der geladenen, mutmaßlichen Schreckschusswaffe eine geladene Anscheinswaffe, ein Waffenmagazin, zwei Messer, einen Teleskopschlagstock sowie Tierabwehrspray und Munition für Schreckschusswaffen.
Der 50-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität auf eine Wache gebracht und anschließend entlassen. Die Wohnung wurde an den Gerichtsvollzieher übergeben. Die Ermittlungen wegen einer Bedrohung mit einer Schusswaffe und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.
Bei der anschließend richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten neben der geladenen, mutmaßlichen Schreckschusswaffe eine geladene Anscheinswaffe, ein Waffenmagazin, zwei Messer, einen Teleskopschlagstock sowie Tierabwehrspray und Munition für Schreckschusswaffen.
Der 50-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität auf eine Wache gebracht und anschließend entlassen. Die Wohnung wurde an den Gerichtsvollzieher übergeben. Die Ermittlungen wegen einer Bedrohung mit einer Schusswaffe und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.
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Jessica Pillatzki
Fenster nach Explosion in Neukölln beschädigt
An der Reuterstraße in Neukölln ist in der Nacht zu Mittwoch ein pyrotechnischer Gegenstand gezündet worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 49 Jahre alter Mieter einer Erdgeschosswohnung um kurz vor 3 Uhr durch einen lauten Knall wach geworden. Danach sah er, dass das Fenster in einem weiteren Zimmer zerstört war - sowie der Rollladen. Die Ermittlungen des Fachkommissariats für die Bearbeitung von Sprengstoffdelikten dauern an.
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Jessica Pillatzki
Treptow-Köpenick: Tür und Schaukasten der AfD-Geschäftsstelle beschädigt
Ein AfD-Verantwortlicher hat am Dienstag an der Geschäftsstelle in der Winckelmannstraße in Treptow-Köpenick Beschädigungen festgestellt und Anzeige über die Internetwache der Polizei erstattet. Demnach hatten Unbekannte die Eingangstür mit rosa Farbe besprüht und einen Schriftzug in schwarzer Farbe auf einem zur Geschäftsstelle gehörenden Schaukasten aufgebracht. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
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Jessica Pillatzki
Brand in Mehrfamilienhaus – fünf Verletzte in Schwedt/Oder
Im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Schwedt/Oder (Landkreis Uckermark) ist am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Angaben der Polizei zufolge wurde das Gebäude in der Rosa-Luxemburg-Straße vollständig evakuiert. Fünf Menschen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.
Die betroffenen Wohnungen sind den Angaben zufolge durch Rauch, Feuer und Löschwasser unbewohnbar. Die Anwohner kamen in Ersatzunterkünften unter, zudem war ein Wärmebus im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar; Ermittler sollen diese nun klären. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im niedrigen sechsstelligen Bereich.
Die betroffenen Wohnungen sind den Angaben zufolge durch Rauch, Feuer und Löschwasser unbewohnbar. Die Anwohner kamen in Ersatzunterkünften unter, zudem war ein Wärmebus im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar; Ermittler sollen diese nun klären. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im niedrigen sechsstelligen Bereich.
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Jessica Pillatzki
Schüsse auf Haus in Frohnau
Unbekannte haben am Montagabend auf das Wohn- und Geschäftshaus eines Anwalts in Frohnau (Reinickendorf) geschossen. Das berichtete der RBB am Dienstag. Es seien bis zu zwölf Einschusslöcher zu sehen gewesen.
Die Polizei teilte am Mittwoch mit, dass der Eigentümer die Beschädigungen am Dienstag gegen 9 Uhr an seinem Haus am Fürstendamm bemerkt hatte. Daraufhin verständigte er die Einsatzkräfte.
Es wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei teilte am Mittwoch mit, dass der Eigentümer die Beschädigungen am Dienstag gegen 9 Uhr an seinem Haus am Fürstendamm bemerkt hatte. Daraufhin verständigte er die Einsatzkräfte.
Es wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
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Jessica Pillatzki
Friedrichsfelde: Mann bedroht Nachbar mit Schreckschusswaffe - Polizei macht Entdeckung
Polizisten haben bereits am Montag Pyrotechnik und Schreckschusswaffen in Friedrichsfelde (Lichtenberg) beschlagnahmt. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, hatte zuvor ein 56 Jahre alter Zeuge gegen 13 Uhr die Polizei gerufen, da er in einem Wohnhaus an der Mellenseestraße von einem Bewohner mit einer Schusswaffe bedroht worden war.
Bei der anschließenden staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung des 54 Jahre alten Verdächtigen nahmen Spezialkräfte den Mann fest. Insgesamt wurden zudem mehr als 50 Schreckschusswaffen und über 30 Kartons Pyrotechnik in der Wohnung und im Keller gefunden.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von etwa 1,5 Promille. Der 54-Jährige durfte nach erkennungsdienstlicher Behandlung seinen Weg fortsetzen. Nun ermittelt der Staatsschutz gemeinsam mit dem Abschnittskommissariat des Polizeiabschnitts 34 wegen Straftaten gegen das Sprengstoffgesetz und Bedrohung mit Waffen.
Bei der anschließenden staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung des 54 Jahre alten Verdächtigen nahmen Spezialkräfte den Mann fest. Insgesamt wurden zudem mehr als 50 Schreckschusswaffen und über 30 Kartons Pyrotechnik in der Wohnung und im Keller gefunden.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von etwa 1,5 Promille. Der 54-Jährige durfte nach erkennungsdienstlicher Behandlung seinen Weg fortsetzen. Nun ermittelt der Staatsschutz gemeinsam mit dem Abschnittskommissariat des Polizeiabschnitts 34 wegen Straftaten gegen das Sprengstoffgesetz und Bedrohung mit Waffen.
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Jessica Pillatzki
Brand in ehemaligem Autohandel in Hohenschönhausen
Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Mittwoch nach Hohenschönhausen (Lichtenberg) ausgerückt. In einem ehemaligen Autohandel an der Hansastraße war ein Brand ausgebrochen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus Teilen des leerstehenden Objekts. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Bereiche verhindern und den Brand zügig löschen. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei hat den Brandort weiträumig abgesperrt und die Ermittlungen zur Ursache übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht auf Brandstiftung.
Aus dem Gebäude steigt dicker Rauch auf. Foto: Olaf Wagner
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Blaulicht-News aus Berlin & Brandenburg vom 25. November
Leonhard Rosenauer
Polizei nimmt mehrere Menschen bei Demonstration in Kreuzberg fest
Bei einer Versammlung am Schlesischen Tor in Berlin-Kreuzberg hat die Polizei mehrere Menschen vorübergehend festgenommen. Es würden immer wieder verbotene und strafrechtlich relevante Parolen gerufen, teilte die Polizei auf der Onlineplattform "X" mit.
Die Versammlungsleitung sei aufgefordert worden, dies zu unterbinden. Der Verantwortliche sei dieser polizeilichen Weisung nicht gefolgt. „Unsere Einsatzkräfte sind an das Legalitätsprinzip gebunden und führen Festnahmen gegen erkannte Tatverdächtige durch“, so die Polizei.
Nach Angaben eines Polizeisprechers geht es um Ausrufe wie etwa die umstrittene propalästinensische Parole „From the river to the sea, Palestine will be free“. Mit dem Satz ist gemeint, es solle ein freies Palästina geben auf einem Gebiet vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer – dort, wo sich jetzt Israel befindet. Die Berliner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie strafbar ist. Die Polizei schreitet deswegen ein, wenn Menschen die Parole skandieren. Nach Angaben eines Polizeisprechers nehmen etwa 300 Menschen an der angemeldeten Versammlung teil. Die Polizei sei mit etwa 450 Beamtinnen und Beamten vor Ort.
Die Versammlungsleitung sei aufgefordert worden, dies zu unterbinden. Der Verantwortliche sei dieser polizeilichen Weisung nicht gefolgt. „Unsere Einsatzkräfte sind an das Legalitätsprinzip gebunden und führen Festnahmen gegen erkannte Tatverdächtige durch“, so die Polizei.
Nach Angaben eines Polizeisprechers geht es um Ausrufe wie etwa die umstrittene propalästinensische Parole „From the river to the sea, Palestine will be free“. Mit dem Satz ist gemeint, es solle ein freies Palästina geben auf einem Gebiet vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer – dort, wo sich jetzt Israel befindet. Die Berliner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie strafbar ist. Die Polizei schreitet deswegen ein, wenn Menschen die Parole skandieren. Nach Angaben eines Polizeisprechers nehmen etwa 300 Menschen an der angemeldeten Versammlung teil. Die Polizei sei mit etwa 450 Beamtinnen und Beamten vor Ort.
Die Polizei hat Demonstranten am späten Abend eingekesselt. Daniel Weidmann/Berliner Morgenpost
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