Berlin. Nach dem falschen Löwenalarm wurde auf dem Gelände des Wirtschaftsministeriums ein Reptil gefunden. Seine Herkunft bleibt ein Rätsel.

Während alle Welt noch spekulierte, wie ein Löwe nach Brandenburg kommt, wurde eher unbemerkt auf dem Gelände des Wirtschaftsministeriums in Berlin-Mitte ein unerwünschter Besucher bemerkt. Dabei handelte es sich um einen 90 Zentimeter langen Leguan. Im Gegensatz zu den Vorgängen an der südberliner Stadtgrenze, war das Problem in Mitte allerdings schnell gelöst.

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Wie kam der Leguan auf das Gelände des Wirtschaftsministeriums?

Wie ein Sprecher des Ministeriums von Robert Habeck (Grüne) am Freitag berichtete, sei das Reptil am Donnerstag an den Dienstgebäuden in der Scharnhorststraße aufgetaucht. Genauer gesagt, auf einem dortigen Baum. Man habe daraufhin die zuständigen Behörden beim Bezirksamt verständigt. Mit einer Amtsärztin sei der Leguan eingefangen und abtransportiert worden. Er kommt nun zur Reptilienauffangstation in München.

Wie der Leguan überhaupt auf das Gelände kam, war dem Sprecher unbekannt. Beim Bezirksamt Mitte war darüber hinaus zumindest zu erfahren, dass das Tier 90 Zentimeter groß ist und es sich um einen Baumleguan handelt. Wohl unter dem Eindruck, dass das Reptil sich auf dem Areal eines Bundesministeriums befand, schrieb man auf Twitter, dass es sich beim Fund um einen „staatlichen Baumleguan“ handele. Dies wurde später in „stattlichen Baumleguan“ korrigiert.

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