Fußball

CDU und SPD für Hertha-Stadion auf Olympiagelände

Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo.

Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo.

Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die geplante Koalition aus CDU und SPD in Berlin hat sich für den Neubau eines neuen Hertha-Stadions auf dem Olympiagelände ausgesprochen, ohne sich dabei aber auf einen genauen Platz festzulegen. „Wir unterstützen den potenziellen Neubau eines privat finanzierten reinen Fußballstadions für Hertha BSC mit einer Kapazität von ca. 45.000 Zuschauerinnen und Zuschauern an einem angemessenen Ort auf dem Olympiaparkgelände“, heißt es im am Montag vorgestellten Koalitionsvertrag.

Berlin. Die geplante Koalition aus CDU und SPD in Berlin hat sich für den Neubau eines neuen Hertha-Stadions auf dem Olympiagelände ausgesprochen, ohne sich dabei aber auf einen genauen Platz festzulegen. „Wir unterstützen den potenziellen Neubau eines privat finanzierten reinen Fußballstadions für Hertha BSC mit einer Kapazität von ca. 45.000 Zuschauerinnen und Zuschauern an einem angemessenen Ort auf dem Olympiaparkgelände“, heißt es im am Montag vorgestellten Koalitionsvertrag.

Nach einer langjährigen Debatte um den Standort für ein reines Fußballstadion für den Berliner Bundesligisten steht seit vergangenem Jahr ein Bau am Rande des Maifelds auf dem Lindeneck im Raum. Dieser konkrete Ort wird im Koalitionsvertrag nicht genannt. Auf dem Lindeneck ist unter anderem ein Reitverein ansässig, der den Stadionbau ablehnt. „Gleichzeitig sind die Interessen der ansässigen Vereine und Verbände zu berücksichtigen“, heißt es im Vertrag.

Ein Bau an der Sportforumstraße, den Hertha vor der Option Lindeneck ursprünglich bevorzugt hatte, dürfte ausgeschlossen sein. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Genossenschaftswohnungen an der Rominter Allee würden geschützt, hieß es im Papier. Bei den Plänen hatte es Widerstand der Genossenschaft 1899 gegeben.

Zu den Plänen von Berlins zweitem Fußball-Bundesligisten, dem 1. FC Union Berlin, hieß es, die Koalition unterstütze weiter den Ausbau der Alten Försterei und den Bau des Nachwuchsleistungszentrums.

( © dpa-infocom, dpa:230403-99-193624/2 (dpa) )