Volleyball-Bundesliga

BR Volleys: „Vielleicht wird es diesmal nicht so einseitig“

Berlins Trainer Cedric Enard nach dem Verlust des ersten Satzes.

Berlins Trainer Cedric Enard nach dem Verlust des ersten Satzes.

Foto: Jürgen Kessler/dpa/Archivbild

Voller Zuversicht treten die Berlin Volleys zu ihrem zweiten Spiel im Play-off-Viertelfinale der Volleyball-Bundesliga an. Ein Scheitern beim Tabellenachten TSV Haching München am Sonntag (17.30 Uhr) schließt der Titelverteidiger aus. Geschäftsführer Kaweh Niroomand ist überzeugt: „Alles andere als ein Sieg von uns wäre eine große Überraschung.“ Im Fall einer Niederlage müssten die Volleys in der Play-off-Serie Best of three in ein drittes und entscheidendes Spiel am Ostersamstag in Berlin.

Berlin. Voller Zuversicht treten die Berlin Volleys zu ihrem zweiten Spiel im Play-off-Viertelfinale der Volleyball-Bundesliga an. Ein Scheitern beim Tabellenachten TSV Haching München am Sonntag (17.30 Uhr) schließt der Titelverteidiger aus. Geschäftsführer Kaweh Niroomand ist überzeugt: „Alles andere als ein Sieg von uns wäre eine große Überraschung.“ Im Fall einer Niederlage müssten die Volleys in der Play-off-Serie Best of three in ein drittes und entscheidendes Spiel am Ostersamstag in Berlin.

Im Hinspiel vor einer Woche gelang den BR Volleys auch ohne ihren geschonten besten Angreifer, Marek Sotola, ein klarer 3:0-Erfolg. „Vielleicht wird es diesmal nicht ganz so einseitig“, meinte Niroomand. Der Grund für seine Bedenken: Trainer Cedric Enard hat seine Spieler in dieser Woche in den Übungseinheiten hart rangenommen. Das geschah schon im Hinblick auf die am 12. April beginnende Halbfinal-Serie, die im Modus Best of five gespielt wird. „Es kann sein, dass einige Spieler jetzt gegen Haching etwas müde sind“, erklärte Niroomand.

Die BR Volleys haben als Bundesliga-Erster für das Viertelfinale mit den Hachingern zweifellos die leichteste Aufgabe erwischt. Doch Niroomand sieht darin nicht unbedingt einen Vorteil gegenüber den Meisterschaftskonkurrenten: „Die anderen Mannschaften, die weiterkommen werden, haben weitaus härtere Herausforderungen zu meistern. Sie sind dadurch besser gewappnet für das Halbfinale.“

Sollten die BR Volleys in Unterhaching gewinnen, haben sie bis zum ersten Halbfinal-Match zehn Tagen Spielpause. Testspiele, um den Rhythmus aufrechtzuerhalten, sind in dem Zeitraum nicht geplant. „Das müssen wir im Training auffangen. Wir haben einen breiten, gut besetzten Kader“, sagte Niroomand.

( © dpa-infocom, dpa:230331-99-157677/2 (dpa) )