Tarifverhandlungen

Gewerkschaft ruft RBB-Mitarbeiter am Freitag zum Streik auf

Das Logo und Fahnen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) am Standort Masurenallee.

Das Logo und Fahnen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) am Standort Masurenallee.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Ab 4.30 Uhr soll beim RBB gestreikt werden. Betroffen sind das Fernsehen und der Hörfunk. Grund: die gescheiterten Tarifverhandlungen.

Berlin. Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) streiken an diesem Freitag nach Informationen der Berliner Morgenpost von 4.30 Uhr bis 22.30 Uhr die Mitarbeiter bei Hörfunk und Fernsehen. Um 13 Uhr soll eine Kundgebung vor der RBB-Zentrale an der Masurenallee stattfinden. Grund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen.

Die RBB-Verhandlungskommission habe verkündet, dass sie kein Verhandlungsmandat mehr besitze, hatten die Gewerkschaften Verdi und DJV zuvor mitgeteilt. Auch die für Montag angesetzten Verhandlungen über einen Bestandsschutz-Tarifvertrag für freie Mitarbeiter seien abgesagt worden, hieß es. Für das Freitagsprogramm bedeutet der Streik, dass Radiosender nur Musik-Konserven und das TV-Programm Wiederholungen senden. Abteilungsleiter müssen Nachrichten selbst lesen.

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( BM )