Diebstahl

Polizei stoppt Autodiebe in Brandenburg: Ermittlungen laufen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbildarchiv

Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern haben Autodiebe über fast 300 Kilometer verfolgt und im Süden Brandenburgs gefasst. Gegen die zwei polizeibekannten Männer wird nun wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls ermittelt, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Die Polizei prüft weitere Zuammenhänge zu anderen Auto-Diebstählen in MV.

Pomellen/Herzberg. Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern haben Autodiebe über fast 300 Kilometer verfolgt und im Süden Brandenburgs gefasst. Gegen die zwei polizeibekannten Männer wird nun wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls ermittelt, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Die Polizei prüft weitere Zuammenhänge zu anderen Auto-Diebstählen in MV.

Die Beamten hätten die Tatverdächtigen vor wenigen Tagen an der Autobahn 11 bei Pomellen (Vorpommern-Greifswald) beobachtet. Diese kamen aus Polen und fuhren danach rund 270 Kilometer nach Süden Richtung Herzberg (Elster). Dort fiel das Duo dann mit zwei gestohlenen Wagen des gleichen Typs auf. Einer der Männer wurde noch bei Herzberg gefasst, der andere floh mit dem Auto bis kurz vor Berlin.

Dort sei er ausgestiegen und in einen Fluss gesprungen - und wurde am anderen Ufer festgenommen. Die Verfolgung der Diebe sei von der Deutsch-Polnischen Verbindungsstelle der Polizei im polnischen Swiecko koordiniert worden.

( © dpa-infocom, dpa:230125-99-349368/2 (dpa) )