Basketball-Bundesliga

Alba Berlin nach Sieg auf Kurs: „Ein gutes Statement“

Edgaras Ulanovas von Zalgiris Kaunas kämpft gegen Albas Tim Schneider (r) um den Ball.

Edgaras Ulanovas von Zalgiris Kaunas kämpft gegen Albas Tim Schneider (r) um den Ball.

Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Alba Berlin ist in der Basketball-Bundesliga (BBL) mit einem blauen Auge davongekommen. „Wir hatten in dem Spiel viele Möglichkeiten wegzuziehen. Wir haben aber nicht so souverän gespielt“ sagte Flügelspieler Tim Schneider nach dem hart erkämpften 79:76-Auswärtssieg bei den Würzburg Baskets am Montagabend.

Berlin (dpa/bb). Alba Berlin ist in der Basketball-Bundesliga (BBL) mit einem blauen Auge davongekommen. „Wir hatten in dem Spiel viele Möglichkeiten wegzuziehen. Wir haben aber nicht so souverän gespielt“ sagte Flügelspieler Tim Schneider nach dem hart erkämpften 79:76-Auswärtssieg bei den Würzburg Baskets am Montagabend.

Alba musste bis zuletzt zittern. Erst 1,4 Sekunden vor Ende erlöste Schneider mit einem erfolgreichen Drei-Punkt-Wurf sein Team. „Es stand unentschieden. Wir hatten nichts zu verlieren. Ich hatte zuvor eine Menge Dinger verschossen, deshalb musste der reingehen. Das hat Spaß gemacht“, sagte der Schütze. Lob gab es aber auch für den Gegner, der Alba bis zum Ende forderte. „Es ist ein gut gecoachtes Team und man sieht, dass sie sich immer weiter verbessern. Dazu kam eine großartige Atmosphäre mit den Fans, die ihr Team lautstark anfeuerten“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Alba bleibt damit weiter Tabellenführer der BBL. Eine gute Momentaufnahme für den Titelverteidiger. „Wir haben die Bayern, Bonn und nun mit Würzburg einen weiteres Playoff-Team geschlagen. Das ist gutes Statement von uns“, so Ojeda. Besonders die Kaltschnäuzigkeit seines Teams gefiel dem Spanier. „Es ist gut, dass wir trotz Schwierigkeiten solch enge Situationen lösen können“, sagte er.

Denn Alba wirkte nach den vielen harten Spielen in kurzen Abständen müde. „Wir haben schon die letzten Spiele gespürt. Nach dem Spiel und der Reise nach Tel Aviv war das Energielevel niedrig“, sagte Ojeda. Da kommt es gelegen, dass die Berliner ihre nächsten drei Partien daheim austragen werden. Den Anfang macht am Donnerstag das Euroleague-Duell mit dem spanischen Spitzenteam Valencia Basket (20.00 Uhr/Magentasport).

( © dpa-infocom, dpa:230124-99-334316/2 (dpa) )