Radsport

Levy kehrt beim Sechstagerennen auf Bahn zurück

Maximilian Levy spricht.

Maximilian Levy spricht.

Foto: Frank Hammerschmidt/dpa/Archivbild

Der dreimalige Olympia-Medaillengewinner Maximilian Levy kehrt gut 15 Monate nach seinem Rücktritt vom Leistungssport beim 110. Berliner Sechstagerennen nochmal auf die Radrennbahn zurück. Der 35 Jahre alte, vierfache Weltmeister fährt bei seinem Heimrennen (27. bis 29. Januar) am Samstag eine Fliegende Runde. „Natürlich geht es nicht nur um sportliche Leistungen im klassischen Sinne. Für mich gab es aufgrund von Corona 2021/22 keine Abschiedssaison. Und was Abschiede angeht, haben sich nicht wirklich viele Veranstalter Mühe gemacht. Deshalb finde ich es toll, dass ich in Berlin die Möglichkeit bekomme, dieses Gefühl aufzusaugen“, sagte der Cottbuser am Montag in einer Videobotschaft.

Berlin (dpa/bb). Der dreimalige Olympia-Medaillengewinner Maximilian Levy kehrt gut 15 Monate nach seinem Rücktritt vom Leistungssport beim 110. Berliner Sechstagerennen nochmal auf die Radrennbahn zurück. Der 35 Jahre alte, vierfache Weltmeister fährt bei seinem Heimrennen (27. bis 29. Januar) am Samstag eine Fliegende Runde. „Natürlich geht es nicht nur um sportliche Leistungen im klassischen Sinne. Für mich gab es aufgrund von Corona 2021/22 keine Abschiedssaison. Und was Abschiede angeht, haben sich nicht wirklich viele Veranstalter Mühe gemacht. Deshalb finde ich es toll, dass ich in Berlin die Möglichkeit bekomme, dieses Gefühl aufzusaugen“, sagte der Cottbuser am Montag in einer Videobotschaft.

Levy, der inzwischen als Junioren-Bundestrainer für den Bund Deutscher Radfahrer arbeitet, hatte seine Laufbahn nach den Olympischen Spielen im Jahr 2021 in Tokio beendet. Dort hatte er nach zuvor drei Medaillen nochmals drei Top-6-Plätze erreicht. Auf dem Bahnrad sitzt er selbst nur noch selten, will sich auf seiner Ehrenrunde aber gut verkaufen. „Wichtig ist, schneller zu sein als die deutschen Sprint-Frauen - und die sind bekanntlich sehr, sehr schnell. Ideal wäre es, nochmal unter 13 Sekunden zu fahren. Das ist aber gar nicht so einfach“, sagte Levy mit einem Augenzwinkern. Die Bestzeit des neunfachen Berlin-Siegers steht bei 12,202 Sekunden.

Valts Miltovics, Geschäftsführer der Berliner Sechstagerennen GmbH, hofft, in absehbarer Zeit wieder zum bewährten Format mit sechs Tagen zurückkehren zu können. „Ein Six-Day-Event über sechs Tage kostet zwischen 1,4 und 1,6 Millionen Euro. Diesen Etat haben wir dieses Jahr nicht, deshalb veranstalten wir in diesem Jahr aus finanziellen Gründen drei Tage“, sagte Miltovics auf einer Pressekonferenz.

( © dpa-infocom, dpa:230123-99-327390/2 (dpa) )