Wiederholungswahl

Giffey: „Ich bin gekommen, um zu bleiben“

Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin, lächelt.

Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin, lächelt.

Foto: Monika Skolimowska/dpa/Archivbild

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) lässt weiterhin offen, auf welche Koalition sie nach der Wiederholungswahl am 12. Februar setzt.

Berlin (dpa/bb). Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) lässt weiterhin offen, auf welche Koalition sie nach der Wiederholungswahl am 12. Februar setzt. „Ich bin gekommen, um zu bleiben“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Samstag) auf die Frage, mit wem sie künftig regieren wolle. „Das ist mein Plan. Daran arbeiten wir jetzt bis zur Wahl weiter. Über mögliche Koalitionen entscheidet das Wahlergebnis.“ Auch die Frage, ob sie in der Landespolitik bleiben wolle, wenn sie die Wahl nicht gewinnen sollte, ließ Giffey unbeantwortet: „Ich setze darauf, diese Wahl zu gewinnen.“

Zu ihrer Aussage, ihr Amt sei die „schönste Aufgabe überhaupt“ erklärte sie: „Wissen Sie, ich bin ein optimistischer Mensch. Es gab Momente in diesem Jahr, da haben Sie recht, die waren nicht leicht. Aber die Zahl der schönen Momente überwiegt.“ Es sei eine Ehre, das Amt der Regierenden Bürgermeisterin ausfüllen zu dürfen.

„Meine Mutter sagt immer: „Wenn etwas passiert, das du nicht wolltest oder nicht geplant hast, dann nimm es so, wie es kommt. Wer weiß, wozu es gut ist, hat schon alles seinen Sinn.““ Ihre Eltern seien nach der Wende beide arbeitslos geworden, sagte Giffey. „Da war ich elf. Es musste irgendwie weitergehen, und es ging weiter. Wenn man ein Grundvertrauen in die eigene Kraft hat, dann finden einen die Aufgaben.“

( dpa )