Demonstration

„Umverteilen“: 3000 Menschen demonstrieren in Berlin

Miriam Schaptke
Preisdeckel für Strom, Heizkosten und Mieten, Vergesellschaftung von Immobilien- und Energiekonzernen, höhere Löhne, Renten und Sozialleistungen sowie kostenlosen Nahverkehr fordert das „Umverteilen“-Bündnis.

Preisdeckel für Strom, Heizkosten und Mieten, Vergesellschaftung von Immobilien- und Energiekonzernen, höhere Löhne, Renten und Sozialleistungen sowie kostenlosen Nahverkehr fordert das „Umverteilen“-Bündnis.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

„Umverteilen! – Für solidarische Wege aus der Krise“: Am Sonnabendnachmittag demonstrierten etwa 3000 Menschen in Berlin.

Berlin.  „Um-fair-teilen, Reichtum besteuern! Für eine gerechte Gesellschaft“ steht auf einem der Banner. Unter Klassenkampfrufen und mit bunten Bannern zog der Demonstrationszug des bundesweiten Bündnisses „Umverteilen“ gegen 15 Uhr durch die Friedrichstraße.

Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration bis zum Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse. Nach Schätzungen der Polizei waren es zeitweise mehr als 3000 Teilnehmende, Tendenz am späten Nachmittag wieder abnehmend. Das „Umverteilen“-Bündnis selbst twitterte von 7000 Teilnehmenden.

Bündnis fordert auch kostenlosen Nahverkehr

Unter dem Motto „Umverteilen! – Für solidarische Wege aus der Krise gegen rechte Argumente und Verschwörungsideologien“ fordert das Bündnis unter anderem einen Preisdeckel für Strom, Heizkosten und Mieten, die Vergesellschaftung von Immobilien- und Energiekonzernen, eine Übergewinnsteuer, höhere Löhne, Renten und Sozialleistungen sowie kostenlosen Nahverkehr. Außerdem machen sie auf die Auswirkungen der Klimakrise vor allem für den Globalen Süden aufmerksam.

Zu den Unterzeichnenden gehören unter anderem Extinction Rebellion Berlin, Fridays for Future Berlin, Deutsche Wohnen & Co. enteignen, Ende Gelände Berlin, Sand im Getriebe und Omas gegen Rechts.