Energiekrise in Berlin

Saunen der Berliner Bäder-Betriebe bleiben geschlossen

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Blick in eine Sauna. Die Berliner Bäder-Betriebe werden wegen der Energiekrise ihre Saunen in diesem Winter nicht öffnen.

Blick in eine Sauna. Die Berliner Bäder-Betriebe werden wegen der Energiekrise ihre Saunen in diesem Winter nicht öffnen.

Foto: Rido / Shutterstock / Rido

Die Berliner Bäder-Betriebe reagieren auf die Energiekrise und eine drohende Gasmangellage. Die Saunen der Hallenbäder bleiben dicht.

Berlin. Die Saunen in den Schwimmbädern der Berliner Bäder-Betriebe bleiben in diesem Herbst geschlossen. Das teilte das landeseigene Unternehmen am Freitag mit. „Damit reagieren wir auf die drohende Gasmangellage und die Maßgabe, möglichst viel fossile Energie einzusparen.“

Die Entscheidung sei abgestimmt worden mit der Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport. Die Bäder-Betriebe baten die Kundinnen und Kunden um Verständnis für diese Entscheidung.

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Saunas der Berliner Bäder-Betriebe bleiben geschlossen – diese Bäder sind betroffen

  • Stadtbad Neukölln
  • Stadtbad Lankwitz
  • Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz
  • Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park
  • Stadtbad Wilmersdorf I
  • Schwimmhalle Buch
  • Wellenbad am Spreewaldplatz
  • Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz
  • Schwimmhalle Kaulsdorf
  • Schwimmhalle Fischerinsel
  • Kombibad Mariendorf
  • Schwimmhalle Allendeviertel
  • Schwimmhalle Sewanstraße
  • Schwimmhalle Zingster Straße
  • Paracelsus-Bad
  • Saunalandschaft und Sommerbad Lichterfelde (Spucki)

Als weitere Energiesparmaßnahme war bereits zum Beginn der Hallenbad-Saison die Wassertemperatur auf 26 Grad gesenkt worden. Ausnahmen gibt es für Therapiebecken und Kleinkindschwimmbecken.

Va Bali und Tropical Islands mit Einspar-Maßnahmen

Auswirkungen hat die Energiekrise auch auf den Betrieb privater Saunen und Schwimmbäder. Im Va Bali in Berlin-Mitte sind weniger stark besuchte Sauna-Bereich gesperrt worden. Zu kleineren Maßnahmen zählten dort Poolabdeckungen über Nacht und Zeitschaltuhren in der Lichtversorgung. Auch die Wassertemperaturen würden dort je nach Auslastung und Wetter abgesenkt werden.

Auch die Freizeit-Anlage Tropical Islands in Brandenburg bemüht sich um Einsparungen. Die Temperatur des Außenbecken sei auf 25 Grad eingestellt worden. Energie werde aktuell in Bereichen gespart, die von Gästen nicht unmittelbar bemerkt werden würden, hieß es.

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( BM )