Stadtautobahn

Mega-Stau auf der A100 - Das war der Grund

Stau gehört auf der Stadtautobahn A100 zur Tagesordnung – am Mittwochmorgen mussten Autofahrer jedoch 90 Minuten mehr einplanen (Archivbild).

Stau gehört auf der Stadtautobahn A100 zur Tagesordnung – am Mittwochmorgen mussten Autofahrer jedoch 90 Minuten mehr einplanen (Archivbild).

Foto: istock / iStock

Bauarbeiten sorgten am Mittwochmorgen für einen Monsterstau auf der Autobahn. Warum Autofahrer bis zu 90 Minuten warten mussten.

Berlin.  Die aufwendige Beseitigung eines Schlaglochs auf der Stadtautobahn A100 hat am Mittwochmorgen einen Mega-Stau im Berliner Berufsverkehr verursacht. Autofahrer mussten dabei Wartezeiten von bis zu 90 Minuten in Kauf nehmen. Die Verzögerungen „vor allem wegen der ungewöhnlichen Größe des Schlaglochs bitten wir zu verstehen“, sagte der Sprecher der verantwortlichen Autobahn GmbH des Bundes der Berliner Morgenpost.

Das Loch am Eingang zum Tunnel unter dem Innsbrucker Platz in Schöneberg maß demnach 170 mal 80 Zentimeter und war 15 Zentimeter tief. „Ohne die sofortige und umfassende Beseitigung der schadhaften Fahrbahn wäre die von uns zu gewährleistende Verkehrssicherheit nicht gegeben.“ Die aufwendigen Arbeiten hätten bereits am Dienstagabend um 19 Uhr begonnen, zogen sich jedoch bis 9 Uhr morgen hin.

Schlagloch musste wegen feuchtem Wetter zunächst trocken gelegt werden

Insgesamt hätten drei Lagen Asphalt, die einzeln aushärten und abkühlen mussten, eingebaut werden müssen, so der Sprecher weiter. „Daneben führte das feuchte Wetter zu anfänglichen Bauverzögerungen, da die zu bearbeitende Stelle erst einmal trocken gelegt werden musste.“

Dadurch stand auf der A100 in Richtung Wedding im Berufsverkehr nur eine der drei Spuren zur Verfügung. Die Autos stauten sich bis auf die A113 zurück. Der Tunnel Britz sowie mehrere Zufahrten im Bereich Neukölln mussten wegen der hohen Verkehrsbelastung zeitweise gesperrt werden.