Coronavirus

Berliner nutzen Auffrischung mit neuem Omikron-Impfstoff

Seit dieser Woche kann man sich in Berlin mit der an Omikron angepassten Variante des Impfstoffs impfen lassen.

Seit dieser Woche kann man sich in Berlin mit der an Omikron angepassten Variante des Impfstoffs impfen lassen.

Foto: Christophe Gateau / dpa

Erste Berlinerinnen und Berliner haben sich am Dienstag mit dem neuen Omikron-Impfstoff impfen lassen.

Berlin (dpa/bb). In Berlin nutzen erste Patienten die Möglichkeit einer Corona-Auffrischungsimpfung mit dem an die Omikron-Varianten BA.4/BA.5 angepassten Impfstoff. "Die Zahl der Terminbuchungen nimmt gerade deutlich zu", sagte Andrea Ferber, Leiterin des Impfzentrums der Johanniter im Ring-Center in Friedrichshain, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Unter den Impfwilligen seien sowohl jüngere Menschen als auch ältere ab 60, sagte Ferber. Bei einem Teil der Patienten sei es die erste Auffrischung, bei anderen die zweite Auffrischungsimpfung.

Laut Kassenärztlicher Vereinigung Berlin (KVB) erhalten auch Arztpraxen ab Dienstag den Impfstoff. Im Internet hat die KVB eine Adressliste veröffentlicht. In einem Kreuzberger Impfzentrum waren schon am Montag die ersten dieser Impfungen verabreicht worden.

Corona in Berlin: Auch bisherige Impfstoffe werden angeboten

Alle bisherigen Impfstoffe werden ebenfalls noch angeboten. Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich bei Covid-19-Auffrischimpfungen jedoch für den bevorzugten Einsatz der an die Omikron-Varianten angepassten Impfstoffe aus. Da diese vergleichsweise eng verwandt sind, gibt es den Angaben zufolge nur noch kleine Unterschiede zwischen den beiden Präparaten.

Zur Viertimpfung wird nur bestimmten Gruppen geraten: Menschen ab 60 Jahren, Risikopatienten wie Immungeschwächten ab 12 Jahren, Pflegeheimbewohnern und Personal im Gesundheits- und Pflegebereich. Es gilt in der Regel ein Abstand von sechs Monaten zur vorherigen Impfung oder Infektion.

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( dpa )