Basketball-Bundesliga

Nach kurzer EM-Pause: Lo und Thiemann zurück bei Alba Berlin

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Eine Basketball landet im Netz.

Eine Basketball landet im Netz.

Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb). Sie wurden lautstark und mit viel Jubel von ihren Kollegen bei Alba Berlin begrüßt. Am Freitag sind auch die beiden deutschen EM-Teilnehmer Maodo Lo und Johannes Thiemann ins Mannschaftstraining des Basketball-Meisters eingestiegen. Das Duo hatte bei der Europameisterschaft mit der Nationalmannschaft Bronze geholt. «Den größten Teil habe ich ja lange nicht mehr gesehen. Ich habe mich gefreut, die Jungs wiederzusehen», sagte Thiemann in Berlin.

Vier Tage hatten die beiden zur Erholung. Wenig Zeit nach einem kräftezehrenden Turnier. «Natürlich hätte man gerne eine Woche mehr frei gehabt. Aber jetzt freue ich mich wieder auf die neue Saison», sagte der Center. «Es ist schon etwas abrupt. Man muss versuchen, mental eine Distanz zu schaffen», sagte Lo.

Das Duo, das den Alba-Kader wenige Tage vor dem Saisonauftakt komplettierte, muss sich schnell wieder vom Spielsystem der Nationalmannschaft auf das von Alba einstellen. «Das wird aber keine Probleme geben. Weil man die Philosophie jetzt die letzten vier Jahre verinnerlicht hat», sagte Thiemann.

Vielmehr wird die Herausforderung vor allem mentaler Natur sein. «Natürlich ist man müde und ein bisschen erschöpft - vor allem mental. Weil es natürlich die ganze Zeit so eine Euphorie war. Im Prinzip wie Playoffs die ganze Zeit», sagte der 28-Jährige.

Die Kräfte müssen deshalb verteilt werden - eine Herausforderung. «Es ist verdammt schwierig, weil du einfach so viele Spiele hast, dass du nicht mal eben sagen kannst, ich nehme mich im Training zurück, weil du einfach fast gar nicht trainierst, sondern eigentlich nur Spiele hast», meinte Thiemann. Beim letzten Test am Sonntag in Oranienburg gegen Ligaaufsteiger Rostock Seawolves werden Lo und Thiemann deshalb noch geschont. Am Mittwoch startet Alba daheim gegen Veolia Towers Hamburg (19.00 Uhr/Magentasport) in die neue Saison. Dann sicherlich mit den beiden Bronzemedaillengewinnern.