Bundesliga

Tumor im Hoden: Herthas Boetius muss operiert werden

Berlins Jean-Paul Boetius (l.) und Hertha BSC Berlins Trainer Sandro Schwarz nach dem Spiel.

Berlins Jean-Paul Boetius (l.) und Hertha BSC Berlins Trainer Sandro Schwarz nach dem Spiel.

Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Beim niederländischen Sommer-Neuzugang wurde bei einer urologischen Untersuchung am Mittwoch ein Tumor im Hoden diagnostiziert.

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC muss auf Jean-Paul Boetius verzichten. Beim niederländischen Sommer-Neuzugang wurde bei einer urologischen Untersuchung am Mittwoch ein Tumor im Hoden diagnostiziert, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler wird am Freitag operiert.

„So bitter diese Nachricht im ersten Moment auch ist, wir sind voller Hoffnung und Zuversicht, dass Jean-Paul wieder gesund wird und schnellstmöglich in unseren Kreis zurückkehrt“, sagte Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic, „bis zu seiner Rückkehr bekommt er von uns jede erdenkliche Unterstützung.“

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Bereits in der vergangenen Saison war mit Marco Richter ein Hertha-Profi mit Hodenkrebs ausgefallen. Der Außenspieler steht seit einigen Partien wieder auf dem Platz und konnte seit seinem Comeback mit zwei Toren glänzen. Lesen Sie auch: Krebs: Alles zu Forschung, Therapien und Heilungschancen

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( dpa )