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Berlins Nebenstraßen werden vermessen

Autos fahren am Morgen auf der Frankfurter Allee in Richtung Innenstadt.

Autos fahren am Morgen auf der Frankfurter Allee in Richtung Innenstadt.

Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb). Zahlreiche Nebenstraßen in Berlin werden in den kommenden Wochen vermessen und auf Abnutzung untersucht. Die Messfahrzeuge sollen dafür zunächst in den Bezirken Lichtenberg, Mitte, Pankow und Reinickendorf unterwegs sein, um den Zustand von rund 1800 Kilometern Fahrbahn zu erfassen. Über das Projekt berichteten die «Berliner Morgenpost» und der «Tagesspiegel». Sie sollen demnach Daten über den baulichen Zustand der Fahrbahnen mit Lasern erfassen. Die hochaufgelösten und maßstabsgetreuen Fotos geben Aufschluss über Risse, Ausbrüche, Fehl- und Flickstellen im Asphalt.

«Die Daten gehen in das Erhaltungsmanagementsystem für die Straßen Berlins», sagte demnach Christiane Krause von der Straßenbaubehörde laut «Berliner Morgenpost». «Dort werden sie mit den Daten zum Aufbau und Baujahr der Straßen und die Straßenbelastung ergänzt», so die Expertin. «In Verbindung mit den anderen Informationen und Kenntnissen über die Lebensdauer einzelner Straßenaufbauten, schlägt das System selbstständig vor, welche Straßen als nächstes mit der Sanierung dran sind.»

Die von der Senatsverwaltung für Umwelt und Mobilität in Auftrag gegebenen Messfahrten sollen Ende Oktober abgeschlossen werden. Ab Frühjahr 2023 soll dem Bericht zufolge dann die Vermessung der Nebenverkehrsstraßen in den anderen acht Bezirken folgen.

20 bis 30 Mess-Kilometer schaffe er am Tag, sagte Mitarbeiter Torsten Schmöckel laut «Tagesspiegel». In Lichtenberg war Schmöckel demnach schon; jetzt rolle er durch Reinickendorf, danach folge Pankow.