Drachenfestival

Festival der Riesendrachen lockte zum Tempelhofer Feld

Beim Festival der Riesendrachen flogen Comicfiguren, Tiere und viele Unterwasser-Wesen über das Tempelhofer Feld.

Berlin. Schneeweiß tanzte eine geflügeltes Pferd durch die Luft, ein glubschäugiger Bart Simpson beobachtete das Spektakel. Und sogar ein Blauwal nahm teil. Bei zumeist stabilem Wetter waren am Sonnabend nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder riesige Drachen bis zu 20 Meter über dem Tempelhofer Feld zu sehen. Besucherinnen und Besucher konnten die Giganten beim neunten Festival der Riesendrachen am Rande einer 200.000 Quadratmeter großen Fläche bestaunen.

Bis 20 Uhr waren die Drachen, von denen einige mehr als 40 Meter lang sind, über dem Tempelhofer Feld zu sehen. Unter den Riesendrachen fanden sich besonders häufig Figuren aus der Unterwasserwelt. Kunterbunte Fische aller Art, Schildkröten, Wale und Rochen. Der Ozean war vielfältig vertreten. Dabei sind die allermeisten Drachen in Handarbeit durch die Drachenpiloten geschaffen worden.

80 Drachenpiloten beim neunten Festival der Riesendrachen

Das Wetter spielte am Sonnabend mit. Es gab ausreichend Wind. Zuweilen – besonders um die Mittagszeit – kamen den gut 80 internationalen Drachenpiloten jedoch Regenschauer in die Quere. Am Nachmittag entspannte sich das Wetter, der Himmel zeigte streckenweise sein Blau.

Am Rande des Festivals konnten Besucher mitgebrachte Drachen steigen lassen. Zudem gab es eine Vorführung von Lenk- und Großdrachen. Die Veranstaltung wird stets von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ organisiert.

( jle )