Demonstrationen

Protest-Wochenende in Berlin: Diese Demos finden statt

| Lesedauer: 2 Minuten
Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin.

Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin.

Foto: Getty Images

Abtreibungsgegner, Klimaschützer, Radfahrer: Mehrere Demonstrationen sorgen für Sperrungen und Behinderungen in Berlins Mitte.

Berlin. Mehrere Demonstrationen sorgen am Sonnabend für Sperrungen und Verkehrseinschränkungen in Berlin-Mitte. Die Polizei ist mit bis zu 1350 Beamten im Einsatz, teilte die Behörde mit.

"Marsch für das Leben": Verkehrseinschränkungen erwartet

Bei der größten Veranstaltung handelt es sich um den „Marsch für das Leben“. Die Veranstalter haben 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Im Fokus der Forderungen stehen der Schutz des ungeborenen Lebens und „das Lebensrecht aller Menschen von der Zeugung bis zum Tod“, wie der Veranstalter, der Bundesverband Lebensrecht, mitteilte. Die Veranstaltung ist am Sonnabend um 13 Uhr am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor gestartet. Sie endet gegen 18 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Es gibt auch mehrere Gegendemonstrationen. So treffen sich unter anderem auf der anderen Seite des Brandenburger Tors, am Pariser Platz, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr Abtreibungsbefürworter unter dem Motto „Sexuelle und körperliche Selbstbestimmung sind Menschenrechte. Leben und Lieben ohne Bevormundung“. Von 10.30 Uhr bis 13 Uhr ist zudem eine Demonstration mit 500 Teilnehmern unter dem Titel „Feministische Themen“ angemeldet.

Mehr zum Thema: „Marsch für das Leben“: Verkehrseinschränkungen erwartet

Demonstrationen in Berlin: Blockaden und Fahrradkreisfahrt

Außerdem findet am Sonnabend zwischen 14 und 17 Uhr unter dem Motto "Fahrrad feiern - Stadtzentrum umkreisen!" die 22. Fahrradkreisfahrt des ADFC Berlin e. V. statt. Der Start ist am Bebelplatz Unter den Linden, die Abschlusskundgebung findet auf dem Potsdamer Platz statt.

Lesen Sie mehr: Fahrrad-Kreisfahrt 2022 in Berlin: Das ist die Strecke

Klimaschutz-Gruppe plant Blockaden im Regierungsviertel

Darüber hinaus planen die Klimaschützer von Extinction Rebellion vom 17. bis 20. September Proteste im Regierungsviertel. "Mit drei großen Aktionen werden wir mitten im Herz der Politik stören", heißt es auf der Webseite.

Die Klimaschutzbewegung blockierte hat am Samstagnachmittag eine vielbefahrene Kreuzung im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Zudem sollte ein Camp im Invalidenpark in der Nähe des Hauptbahnhofs eröffnet werden, teilte die Gruppe am Donnerstag mit. Bis Dienstag soll mit „kreativen, störenden Aktionen im Zentrum der Politik“ für einen schnellen Ausstieg aus den fossilen Energien demonstriert werden. Das „Business-As-Usual“ des politischen Systems im Regierungsviertel solle mit Hunderten Menschen unterbrochen werden.

Vor einer Woche hatte Extinction Rebellion grüne Farbe in die Spree im Regierungsviertel geschüttet - als Symbol für die Auswirkungen der Klimakatastrophe auf der ganzen Welt.

Mehr zum Thema:

( BM/dpa )