Verkehr in Berlin

Autobahn A103: Bis Oktober wird gebaut

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Die Autobahn A103, die die Berliner Stadtautobahn A100 vom Kreuz Schöneberg mit dem Steglitzer Kreisel verbindet, wird in den nächsten Monaten saniert.

Die Autobahn A103, die die Berliner Stadtautobahn A100 vom Kreuz Schöneberg mit dem Steglitzer Kreisel verbindet, wird in den nächsten Monaten saniert.

Foto: pa

Auf der Autobahn A103 in Berlin beginnen an diesem Montag Bauarbeiten. Noch bis Oktober sorgt das für Sperrungen und Einschränkungen.

Berlin.  Zum Schulstart beginnt in Berlin auch ein neues Bauprojekt: Auf der Autobahn A103, die die Stadtautobahn A100 vom Kreuz Schöneberg mit dem Steglitzer Kreisel verbindet, wird ab diesem Montag die Fahrbahn saniert. 1,9 Millionen Euro investiere der Bund in diese Erhaltungsmaßnahmen, wie die Autobahngesellschaft des Bundes informierte. In mehreren Bauphasen gibt es dabei wechselnde Sperrungen und Spurenreduzierungen. Das Vorhaben soll sich den Angaben zufolge bis Oktober strecken.

Während der Bauzeit sollen der Autobahngesellschaft zufolge die Deck- und Binderschicht auf den Hauptfahrbahnen sowie auf Teilen der Rampen der Anschlussstellen erneuert werden. Zusätzlich werden Abdichtung und Schutzschicht in der Ausfahrt der Anschlussstelle (AS) Saarstraße in Richtung Steglitz saniert. Die erste von fünf Bauphasen soll planmäßig bis zum 29. August dauern und hat zur Folge, dass die Ausfahrt der AS Saarstraße in Fahrtrichtung Steglitz gesperrt werden muss.

Autofahrern steht nur eine statt drei Spuren zur Verfügung

In der direkt anschließenden zweiten Bauphase werden die Einschränkungen etwas umfassender. So steht bis zum 13. September auf der Hauptfahrbahn in Richtung Steglitz nur noch eine von drei Spuren zur Verfügung, dies gilt für den Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Schöneberg und der AS Schlossstraße. Gesperrt werden außerdem die Auf- und Ausfahrten der Anschlussstellen Saarstraße und Filandastraße, ebenfalls in Richtung Steglitz. Diese Auf- und Abfahrten werden in der nächsten Bauphase, die bis zum 19. September dauern soll, wieder freigegeben. Die Spurenreduktion bleibt aber noch bestehen.

Mit dem Ende der dritten Phase gehen die Bauarbeiten in die Gegenrichtung weiter. Bis zum 30. September werden zwei der drei Fahrstreifen in Richtung Schöneberg gesperrt, betroffen ist der Bereich zwischen den Anschlussstellen Schlossstraße und Saarstraße. Die Auf- und Ausfahrten an der Saarstraße sowie der Filandastraße werden erneut gesperrt, dieses Mal aber ebenso in Fahrtrichtung Schöneberg. Es folgt die letzte Bauphase, in der die Auf- und Abfahrten bereits wieder freigegeben sind. Die Einschränkung auf der Hauptfahrbahn soll noch bis 8. Oktober bestehen bleiben.

Oliver Luksic, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hatte erst kürzlich auf CDU-Anfrage erklärt, dass die Bundesregierung – anders als die rot-grün-rote Koalition in Berlin – keinen Rückbau der A103 plant. Begründet wurde dies damit, dass der Zweck einer „Bundesfernstraße mit Bündelungs-und Zubringerfunktion für den überörtlichen Verkehr“ erfüllt werde. Die Berliner Koalition hatte sich in ihrem Vertrag das Ziel gesetzt, mit dem Bund die Planungen für den schrittweisen Rückbau der A103 aufzunehmen.

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