Filmdreh

Tribute von Panem: Tausende Komparsen gesucht

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Blick auf die Schauspielerinnen und Schauspieler in einer Szene des letzten Teils der "Tribute von Panem"-Reihe.

Blick auf die Schauspielerinnen und Schauspieler in einer Szene des letzten Teils der "Tribute von Panem"-Reihe.

Foto: ProSieben/© TM & 2015 LIONS GATE ENTERTAINMENT INC. ALL RIGHTS RESERVED./dpa/Archivbild

Ingesamt werden 2500 Komparsen gesucht. Gedreht wird im Spätsommer und Herbst in Berlin und Brandenburg.

Potsdam. Berlin und die "Tribute von Panem": Zwischen der düsteren Science-Fiction-Reihe und der deutschen Hauptstadt besteht eine enge Beziehung. Schon 2015 waren Szenen des Teils "Mockingjay 2" in Berlin gedreht worden - unter anderem am ehemaligen Flughafen Tempelhof. Auch das Untergeschoss des ICC mit seinen markanten orangefarbenen Fliesen oder das alte Heizkraftwerk in der Köpenicker Straße waren Drehorte.

Nun wird wieder in Berlin gedreht - und diesmal sind nicht nur markante Orte gefragt: Für einen Film zur Vorgeschichte der "Tribute von Panem"-Trilogie werden über 2500 Komparsen mit Wohnsitz in der Hauptstadt und in Brandenburg gesucht. Gefragt seien Menschen unterschiedlicher Hautfarbe im Alter zwischen sechs und 70 Jahren.

Insbesondere Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, sportliche, große Männer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, und Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren können sich bewerben, wie die Agentur Filmgesichter mitteilte. Die Männer sollten einen kürzeren Haarschnitt und keinen Bart haben, sowie keine sichtbaren Tattoos oder Ohrlöcher.

Gedreht wird der Film "Die Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange" im Spätsommer und Herbst in Berlin und Brandenburg. Als Drehzeit für die Komparsen sind ein bis fünf Drehtage vorgesehen. Die Komparseneinsätze werden mit Gagen ab 105 bis 120 Euro pro zehn Stunden und Zuschlägen bezahlt.

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Von der Agentur heißt es weiter, dass "sehr großen Wert auf Diversität" gelegt werde. "Es werden Menschen jeder Ethnizität und jeden Geschlechts und jeder Geschlechtsidentität besetzt", heißt es in dem Aufruf. Bewerbungen von Menschen mit körperlicher Behinderung (sichtbar und nicht sichtbar), auch mit sichtbare Narben oder Amputationen seien willkommen.

Die gesuchten Komparsen in der Übersicht:

  • Kinder 6-14 Jahre
  • sehr sportliche Männer zwischen 20-50 Jahren
  • hunderte Schüler/innen zwischen 16-19 Jahren
  • hunderte Menschen der PoC (People of Colour)-Community in Berlin/Brandenburg, Menschen jeder Hautfarbe, jeder Herkunft
  • Männer zwischen 20-50 Jahren mit kürzeren Haaren bzw. der Bereitschaft für einen militärischen Haarschnitt (von der Maskenabteilung),
    ohne Bärte (Bereitschaft sich zu rasieren), ohne sichtbare Tattoos, ohne Ohrlöcher, gerne sportlich
  • Schüler/innen zwischen 16-19 Jahren sollten mind. die 10.Klasse abgeschlossen haben.
  • Frauen/Männer/divers jeder Ethnizität, vor allem PoC/BIPoC (Kinder und Erwachsene) werden ausdrücklich gesucht.

Kostüme und Frisuren werden von der Masken- und Kostümabteilung der Produktion bereitgestellt, für Haarschnitte und Kostümanproben gebe es gesonderte Vergütungen.

Eine Bewerbung ist über ein Online-Formular der Agentur Filmgesichter möglich. Bei einer Neuanmeldung müssen Interessenten zwei bis drei aktuelle Fotos zur Verfügung stellen. Drehanfragen mit konkreten Drehtagen werden dann mit einem Vorlauf von zehn Wochen versenden. "Wir bitten um Verständnis das wir keine weiteren Informationen zum Dreh etc. geben können, Infos stehen dann in Drehanfragen", schreibt die Agentur auf ihrer Website.

( BM )