Pyronale

Vorfreude aufs Feuerwerksspektakel: Die Pyronale ist zurück

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Miriam Schaptke
Prächtige Bilder am Himmel gibt es wieder Anfang September zu sehen.

Prächtige Bilder am Himmel gibt es wieder Anfang September zu sehen.

Foto: Paul Zinken / dpa

180 Meter hohe und 150 Meter breite Feuerbilder, dazu passende Musik. Nach zwei Jahren gibt es die Pyronale auf dem Maifeld wieder.

Silberblinkende Lichter, die wie Sterne auf den Boden des Maifelds fallen, gepaart mit einer Feuerwerksshow in Blau: Silver Strobe/Blue ist das Motto der 15. Pyronale. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause findet das Event am 02. und 03. September wieder am Olympiastadion statt.

„Zwei Jahre pandemiebedingtes Spielverbot waren nicht einfach, aber wir haben es geschafft.“ Die Veranstalter Mario Hempel und Gerhard Kämpfe, sowie der Spezialist für Pyrotechnik Markus Katterle, freuen sich internationalen Künstlern wieder eine Bühne zu bieten. Für beide Tage gibt es noch Karten zu kaufen.

Neben den erfahrenen Teams Pyro MX aus Mexiko, La Pirotecnica di Colombo aus der Schweiz und Fortinelli Produçoes e Eventos aus Brasilien, nimmt mit Pirotecnia Piromart erstmalig ein Team aus Gran Canaria teil. Weiter reisen Blikas aus Litauen an, die 2007 unerwartet den dritten Platz gemacht haben, sowie das 2018 gegründete Team Pyrocom aus Estland.

Anhaltende Hitze und Trockenheit gefährden die Pyronale nicht

Die circa 15-minütigen Shows bestehen aus einem Pflichtteil und einer Kür: Zuerst müssen die antretenden Mannschaften das Motto in einem einminütigem Feuerwerk umsetzen. Als zweiter Part des Pflichtteils folgt eine vierminütige Choreographie zu einem Stück von Steve Last. Die Kür ist eine zehnminütige Eigenkomposition der Teams zu klassischer Musik.

Durch telefonische Stimmabgabe wird ein Tagessieger vom Publikum bestimmt. Die Siegerehrung des Gesamtsiegers erfolgt am zweiten Abend. Die Fachjury achtet bei der Bewertung auf künstlerische und technische Ausführung, Synchronisation und Farb- und Effektvielfalt.

2018 musste die Pyronale wegen Trockenheit verschoben werden, das soll sich nicht wiederholen. Mit Feuerwehr und Forstamt haben die Veranstalter ein Sicherheitskonzept entwickelt. Es sind zwei Feuerwehrwagen vor Ort sowie Brandwachen und es gibt eine Berieselungsanlage. Bedenken, dass die Grunewalder in Anbetracht des gerade erst gelöschten Brandes im Grunewald keine Lust auf die Feuerwerksshow haben, gibt es nicht. Hempel ist sicher: „Die Menschen können das unterscheiden. Wir machen seit 15 Jahren kontrolliertes Feuerwerk, das ist nicht vergleichbar mit der aktuellen Situation im Grunewald.“Trockenheit und Waldbrandgefahr in Berlin - lesen Sie auch