Berlin

Feuer im Grunewald nicht über Sperrkreis ausgebreitet

Dunkle Rauchsäulen steigen über der Avus an der Abfahrt Hüttenweg in den Himmel.

Dunkle Rauchsäulen steigen über der Avus an der Abfahrt Hüttenweg in den Himmel.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Berlin. Das Feuer im Berliner Grunewald hat sich in der Nacht zum Freitag nicht über den Sperrkreis hinaus ausgebreitet. «Die Brände konnten innerhalb der Ringstellung gehalten werden», teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen auf Twitter mit. Das Hauptproblem sei weiterhin der Sprengplatz, sagte Feuerwehr-Sprecher Thomas Kirstein am Morgen. «Wir müssen damit rechnen, dass es weiter zu Detonationen und zum Trümmerflug kommt.» Die Feuerwehr habe die ganze Nacht hindurch gearbeitet.

Am frühen Freitagmorgen sei weitere Spezialtechnik eingetroffen, die bei der Erkundung der Sperrzone helfen könne, sagte Kirstein. Dabei handele es sich um drei ferngesteuerte Roboter, die tiefer ins Gebiet vordringen könnten. Auch gepanzerte Fahrzeuge, die löschen könnten, seien gebracht worden.

Die Einsatzkräfte hatten am Donnerstag rund um den Sprengplatz, auf dem das Feuer ausgebrochen war, einen Sperrkreis von rund 1000 Metern gezogen. Am späten Donnerstagnachmittag gab es innerhalb der Sicherheitszone die ersten Löscharbeiten. Einsatzkräfte hatten die angrenzenden Waldgebiete bewässert, um ein Ausbreiten der Flammen zu erschweren.