Grunewald

Mehrere Gebäude auf Sprengplatz brannten schon früh

Die Sonne geht hinter dem Rauch über der Einsatzleitstelle unter.

Die Sonne geht hinter dem Rauch über der Einsatzleitstelle unter.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Die Ursache für den Brand im Grunewald ist nach Angaben der Berliner Feuerwehr nach wie vor unklar. «Das war heute hier großes Thema: Wie kann es dazu kommen?», sagte der Sprecher der Berliner Feuerwehr, Thomas Kirstein, am Donnerstagabend in einer rbb-Sondersendung zum Großbrand im Südwesten Berlins. Kirstein wies darauf hin, dass auf dem Sprengplatz im Grunewald bereits mehrere Gebäude «in Vollbrand» gestanden hätten, als die Feuerwehr am frühen Morgen dort eingetroffen sei.

Die Ursachenermittlung übernehme aber die Polizei. «Wir haben heute mehrere Gespräche auch mit den Sprengmeistern gehabt», so der Feuerwehrsprecher. «Die ermitteln da auch gemeinsam mit dem LKA in alle Richtungen, die sind natürlich auch daran interessiert, wie es dazu kommen konnte.»

Der Brand hatte sich im Laufe des Donnerstags weiter ausgeweitet. Nach Einschätzung der Feuerwehr könnte es auch am Freitag zu Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr kommen. Zunächst sei allerdings eine Bewertung der Lage auf dem Sprengplatz nötig. «In den Morgenstunden wird die Bundeswehr gemeinsam mit der Polizei Berlin versuchen, dort Bilder zu machen, damit der Sprengmeister eine Einschätzung durchführt», sagte Kirstein. Es sei davon auszugehen, dass die Sperrung etwa der Autobahn Avus, die zunächst bis 6 Uhr ausgerufen sei, vielleicht sogar tagsüber noch nicht aufgehoben werden könne.