Löscharbeiten

Erneut Explosionen auf dem Sprengplatz im Berliner Grunewald

Die leere Autobahn A115, die Avus, in Höhe Abfahrt Hüttenweg.

Die leere Autobahn A115, die Avus, in Höhe Abfahrt Hüttenweg.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Berlin. Durch den Brand im Berliner Grunewald ist es auf dem Sprengplatz der Polizei am frühen Abend erneut zu Explosionen gekommen. Sie seien auch in 1,2 Kilometer Entfernung gut zu hören gewesen, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein der Deutschen Presse-Agentur. Die Detonationen seien bemerkt worden, während ein Spezialroboter der Bundeswehr den Sprengplatz erkunden sollte. Der Einsatz sei deshalb abgebrochen worden. Auch anschließend habe es noch mehrere Detonationen gegeben.

Die Löscharbeiten innerhalb der Sicherheitszone rund um den Sprengplatz, mit denen die Feuerwehr am späten Nachmittag begonnen hatte, gingen dagegen weiter, sagte Kirstein. Der Sperrkreis hat einen Radius von 1000 Metern. Nach Angaben der Feuerwehr sind durch den Brand im Grunewald rund 50 Hektar betroffen. Allerdings brenne nicht die gesamte Fläche, ein Teil sei nur verraucht. (dpa)


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