Explosion

Forstamt: Schaden im Grunewald noch nicht abschätzbar

Ein Wasserwerfer fährt zur Unterstützung der Löscharbeiten der Feuerwehr in den Grunewald.

Ein Wasserwerfer fährt zur Unterstützung der Löscharbeiten der Feuerwehr in den Grunewald.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Berlin. Der Umfang des Schadens im Berliner Grunewald durch den Brand und die Explosionen auf dem Sprengplatz der Polizei sind für Forstamtsleiter Gunnar Heyne noch nicht abzuschätzen. Die Zusammensetzung des Waldes sei dort aber etwas anders als etwa in Brandenburg, sagte er am Donnerstag im rbb-Inforadio. «Wir haben da zwar auch Kiefer, aber mit sehr viel Laubholz im Unterstand und frischeren Böden, so dass sich das Feuer, ich hoffe es zumindest, nicht so schnell ausbreitet.»

Informationen dazu, wie es zu den Explosionen auf dem Sprengplatz gekommen sei, habe er nicht. Heyne sagte, es könne es sich aber nur um einen unvorhergesehenen Unfall handeln. «Bisher ist das noch nie vorgekommen», so der Leiter der Berliner Forsten. Das Feuer war am frühen Donnerstagmorgen ausgebrochen. Inzwischen haben die Löscharbeiten begonnen. Aufgrund der Gefahr weiterer Explosionen gestalten sich diese aber schwierig, sagte Heyne.