Waldbrand

Feuerwehr: Noch keine Löscharbeiten im Sicherheitsbereich

Ein intensivmedizinischer Rettungswagen der Bundeswehr fährt über die gesperrte Avus.

Ein intensivmedizinischer Rettungswagen der Bundeswehr fährt über die gesperrte Avus.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Die Feuerwehr hat im Berliner Grunewald noch nicht mit Löscharbeiten im Sicherheitsradius von 1000 Metern rund um den Sprengplatz der Polizei begonnen. Das sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen am Donnerstagnachmittag mit Hinweis auf die damit verbundenen Gefahren. «Wir haben die Vorbereitungen intensiviert, genau ab dem 1001. Meter», sagte Homrighausen. Wenn Brände sich über den Sicherheitsbereich auszuweiten drohten, könne ihnen begegnet werden.

«Wir haben uns darauf vorbereitet mit einem massiven Kräfteaufgebot», sagte der Landesbrandmeister. Die Löschwasserversorgung aus der Havel und der Krummen Lanke sei unerschöpflich. Das Löschwasser werde an die Einsatzstelle gebracht, bis an die Sicherheitszone.

Die Bundeswehr unterstütze die Feuerwehr, etwa indem sie Schneisen in die Waldfläche ziehe, sagte Homrighausen. Das biete der Feuerwehr mehr Bewegungsmöglichkeiten und verbessere die Chancen der Brandbekämpfung, falls sich das Feuer ausweiten sollte.

«Wir haben im Augenblick 250 Kräfte», sagte der Landesbrandmeister. Einige davon seien noch auf der Anfahrt zum Brandort. Berliner Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr seien dabei gemeinsam im Einsatz.