Löscharbeiten

Wetter könnte beim Brand im Grunewald am Freitag helfen

Rauch steigt im Berliner Grunewald auf.

Rauch steigt im Berliner Grunewald auf.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Das Wetter dürfte Einsatzkräften bei der Bekämpfung des Brandes im Berliner Grunewald zunächst nur ein wenig helfen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag in der Region durchweg trocken, allerdings gibt es auch keine signifikanten Winde, die das Feuer weiter anfachen könnten. Für Freitagnachmittag seien hingegen Schauer und Gewitter vorhergesagt. «Da kann auch Starkregen dabei sein», sagte ein DWD-Sprecher. Die Niederschlagsmenge könne der Feuerwehr dann löschen helfen.

Während der Gewitter könne es zu stärkeren Windböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen. Da diese aber im Zusammenspiel mit dem Regen aufträten, sollten auch sie das Feuer nicht weiter entfachen.

Zum Brand kam es am frühen Donnerstagmorgen. Das Feuer ist auf oder um einen Sprengplatz der Berliner Polizei ausgebrochen und brannte unkontrolliert auf einer Fläche von 1,5 Hektar, rund 15.000 Quadratmeter. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern.

Am Brandort lagern Polizeiangaben zufolge rund 25 Tonnen unter anderem an beschlagnahmten Feuerwerkskörpern und Weltkriegsmunition. Um den Sprengplatz herum hat die Feuerwehr einen Sicherheitsradius von 1000 Metern gezogen. Wohngegenden seien nicht in Gefahr.