Waldbrand

Polizei: Sprengplatz im Grunewald gibt es seit 1950

Schwarzer Rauch steht über Berlin.

Schwarzer Rauch steht über Berlin.

Foto: Beate Schleep/dpa

Berlin. Den Sprengplatz der Polizei im Berliner Grunewald gibt es bereits seit 1950. Dort würden zweimal im Jahr jeweils für mehrere Tage kontrollierte Sprengungen angesetzt, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Es habe immer wieder Versuche gegeben, andere Standorte zu suchen.

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, sind in Berlin keine alternativen Nutzungsflächen vorhanden beziehungsweise nicht genehmigungsfähig. Das Gelände sei mit Brandmeldeanlagen ausgestattet, verfüge über eine mehrere Meter breite Brandschutzschneise und sehe eine Dauerberegnung der gelagerten Kampfmittel vor.

Rund um den Sprengplatz brennt es seit den frühen Morgenstunden. Auf dem Sprengplatz lagern Polizeiangaben zufolge rund 25 Tonnen unter anderem an Feuerwerkskörpern oder Weltkriegsmunition. Experten machen sie dort normalerweise unschädlich. Die Ursache für das Feuer im Berliner Grunewald ist nach Angaben der Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik noch völlig unklar.