Löscharbeiten

Spranger zum Brand in Grunewald: Keine Gefahr für Anwohner

Polizisten auf dem Weg in den Forst, um gegebenenfalls zu räumen.

Polizisten auf dem Weg in den Forst, um gegebenenfalls zu räumen.

Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sieht die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner rund um den Grunewald gewährleistet. «Was für mich wichtig ist: Dass die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner nicht gefährdet ist und das ist hier gegeben», sagte Spranger am Donnerstag am Ort des Einsatzes. Es gebe keinerlei toxische Gegenstände, von denen eine Gefahr ausgehen könnte. «Insofern kann ich Sie jetzt erstmal beruhigen.» Der Sicherheitsradius von rund einem Kilometer sei auch mit Blick auf die Anwohnerinnen und Anwohner gezogen worden.

Spranger bedankte sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr. Schon im vergangenen Herbst sei die Waldgegend von leicht brennbaren Materialien wie Gestrüpp oder Totholz befreit worden, so dass sich Feuer nicht so leicht ausbreiten könnten. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) habe ihren Urlaub unterbrochen, um sich am Nachmittag selbst ein Bild vor Ort von der Lage machen.

Das Feuer war am frühen Donnerstagmorgen auf oder um einen Sprengplatz der Berliner Polizei ausgebrochen. Dort lagern Polizeiangaben zufolge rund 25 Tonnen unter anderem an beschlagnahmten Feuerwerkskörpern und Weltkriegsmunition. Um den Sprengplatz herum hat die Feuerwehr einen Sicherheitsradius von 1000 Metern gezogen.