Bundesliga

Unions Siebatcheu erwartet heiße Derby-Atmosphäre

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Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Berlin. Neuzugang Jordan Siebatcheu von Union Berlin fiebert dem Auftakt in der Fußball-Bundesliga mit dem Derby gegen Hertha BSC entgegen. «Ich habe schon Derby-Erfahrung, aber keine so heiße, wie ich sie in Berlin erwarte», sagte der 26 Jahre alte Franko-Amerikaner in einer Medienrunde am Mittwoch vor dem Spiel im Stadion An der Alten Försterei am Samstag (15.30 Uhr/Sky), «wir müssen unser Spiel durchziehen und bei einer heißen Derby-Atmosphäre Ruhe bewahren. Wenn wir dazu noch effizient sind, kann es gut ausgehen.»

Die Neuverpflichtung von Young Boys Bern hatte am Montag im DFB-Pokalspiel beim Viertligisten Chemnitzer FC (2:1 nach Verlängerung) mit dem 1:1-Ausgleich sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Eisernen erzielt. Aus der Schweiz brachte der US-Nationalspieler die Empfehlung von 22 Saisontreffern inklusive Krone für den Torschützenkönig mit.

Bei seinem neuen Arbeitgeber glaubt er jedoch eher an eine geringere Trefferquote. «22 Tore sind eine gute Marke. In der Bundesliga ist das schwer zu schaffen. Ich wäre jetzt auch mit zehn Treffern zufrieden», erklärte Siebatcheu, der sich mit guten Leistungen für den WM-Kader der USA empfehlen möchte.

Vielleicht gibt es ein Fernduell mit einem Kumpel. Wilfried Kanga, mit dem er in der vergangenen Saison noch in Bern zusammen stürmte, ist erst vor wenigen Tagen zum Lokalrivalen Hertha gewechselt. Siebatcheu wusste von Kangas Wechsel-Absichten: «Ich habe mich natürlich mit meinem ehemaligen Mitspieler ausgetauscht. Wir sind uns sehr nahe. Jetzt sind wir Gegner, außerhalb des Platzes aber Freunde.»

Derweil hat bei Union Verteidiger Timo Baumgartl nach seiner Hodenkrebs-Erkrankung wieder bei Union trainiert. Der Verein postete entsprechendes Video-Material. Baumgartl war dabei bei der individuellen Trainingsarbeit mit Reha-Trainer Johannes Thienel zu sehen.