Prignitz

Wohnmobil-Wendemanöver missglückt: Vier Verletzte

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße.

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Perleberg/Parchim. Nach einem Unfall mit vier Verletzten ermittelt die Polizei in der Prignitz gegen einen Wohnmobilfahrer aus dem mecklenburgischen Landkreis Ludwigslust-Parchim. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, war das Wohnmobil des Mannes am Sonntag auf der Bundesstraße 189 bei Perleberg mit einem Auto zusammengestoßen. Nach ersten Ermittlungen hatte der 48-Jährige das Wohnmobil für andere Fahrzeuge unerwartet gewendet, vermutlich weil er eine andere Richtung einschlagen wollte. Die entgegenkommende 34-jährige Autofahrerin habe nicht mehr ausweichen können.

Bei dem Zusammenstoß wurden der 48-Jährige und die 34-Jährige sowie ein 10 Jahre altes Kind im Auto und ein 14 Jahre altes Kind im Wohnmobil verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Der Sachschaden wurde auf rund 100.000 Euro geschätzt, die Straße war etwa drei Stunden gesperrt. Prüfungen ergaben dann, dass der 48-Jährige aus einem Ort zwischen Schwerin und Parchim gar nicht die nötige Fahrerlaubnis für das 4,5 Tonnen schwere Wohnmobil hatte.