Tierpark Berlin

Tierpark: So süß ist der Nachwuchs bei den Roten Pandas

| Lesedauer: 2 Minuten
Tierpark Berlin: So süß ist der Nachwuchs bei den Roten Pandas

Tierpark Berlin: So süß ist der Nachwuchs bei den Roten Pandas

Beschreibung anzeigen

Die Zwillinge sind sie so groß wie Meerschweinchen. Ein Video zeigt den süßen Nachwuchs im Tierpark Berlin.

Berlin.  Geahnt haben es die Mitarbeiter im Tierpark Berlin schon länger, jetzt haben sie Gewissheit: Bei den Roten Pandas gibt es gleich doppelten Nachwuchs. Die Zwillinge wurden erstmals am 3. Juli von den Tierpflegern entdeckt. Sie sind etwa so groß wie Meerschweinchen und können gerade ein bisschen den Kopf heben. Ihr liebster Platz ist immer noch ganz dicht bei ihr Mutter, dem achtjährigen Panda-Weibchen Shine. Pate der Roten Pandas im Tierpark ist der 1. FC Union Berlin. Sobald klar ist, welches Geschlecht der Nachwuchs hat, beginnt gemeinsam mit dem Tierpark die Namenssuche.

Blind und hilflos bringen die beiden anfangs nur etwa 100 Gramm auf die Waage. Erst nach etwa fünf Wochen öffnen die Kleinen zum ersten Mal ihre Augen. „Inzwischen sieht man sogar auch schon mal, wie die Mutter ihren Nachwuchs von einer Höhle in die andere trägt“, erklärt Kurator Florian Sicks. Das ist ein Glück für die Tierparkbesucher: Denn mit viel Geduld können sie die Jungtiere bereits jetzt sehen – zumindest im Maul der Mutter.

Roten Pandas im Tierpark Berlin: Noch darf sich niemand der jungen Familie nähern

In einigen Wochen steht die erste tierärztliche Untersuchung an. Dann wird der Nachwuchs geimpft und mit einem Chip versehen. Bis dahin wird die Panda-Mutter Shine in absoluter Ruhe gelassen. Niemand, auch kein Tierpfleger, darf sich ihr nähern. Und nur sie allein entscheidet, wo sich die junge Familie aufhält.

Rote Pandas oder auch Kleine Pandas sind nicht direkt mit den schwarz-weißen Großen Pandas verwandt. Während die Großen Pandas zur Familie der Bären gehören, haben die Kleinen Pandas eine eigene Familie. Sie sind Katzenbären. Dennoch gibt es auch Gemeinsamkeiten zwischen den Tierarten: Beide ernähren sich hauptsächlich von Bambus. Um die Bambusstange besser festhalten zu können, sind Große und Kleine Pandas mit einem verlängerten Handgelenkknochen ausgestattet. Den können sie wie einen Daumen zum Greifen nutzen.

Die Roten Pandas gehören zu den stark gefährdeten Arten. Jeder Nachwuchs sichert nach Auskunft des Tierparks das Überleben der gesamten Art.